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Grosser Bahnhof für «Belena»

Die Region hat seit Samstag ein bedeutendes Loch mehr. Die letzte Tunnelröhre der Bieler Autobahnumfahrung ist durchstochen. Weit über tausend Leute verfolgten im Brüggmoos das eineinhalbstündige Spektakel.

Es ist vollbracht: Die riesige Tunnelbohrmaschine «Belena» kommt ans Licht. Hunderte von Anwesenden halten das Spektakel mit Kameras fest.
Es ist vollbracht: Die riesige Tunnelbohrmaschine «Belena» kommt ans Licht. Hunderte von Anwesenden halten das Spektakel mit Kameras fest.
Daniel Teuscher

Ein Anruf hinter die Betonwand Punkt 11.30 Uhr. Vortriebschef Armin Strauss spricht etwas in sein Handy, steckt es zurück in seine Hosentasche, nickt und geht vom Podest. Sekunden später beginnt ein tiefes Grummeln. In der Baugrube im Brüggmoos herrscht höchste Spannung. Eben noch munteres Geplauder ist verstummt. Hunderte Handys und Kameras gehen hoch. Arbeiter, Planer, Politiker, Freunde, Verwandte, Anwohner und Neugierige – alle warten auf den grossen Moment, starren in Richtung einer Wand, auf der mit blauer Farbe ein Kreis gezeichnet ist. Es tönt, als müsste Tunnelbohrmaschine «Belena» jeden Moment zum Vorschein kommen. Doch vorerst rieseln nur hie und da ein paar Steinchen zu Boden.

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