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Fall Kneubühl: Ex-Polizeichef Gaudy hält sich zurück

Der ehemalige Chef der Regionalpolizei Seeland-Berner Jura, François Gaudy, ist sich im Fall Peter Hans Kneubühl keiner gravierenden Fehler bewusst.

Tunnelblick und mangelnde Weitsicht. Beim Grosseinsatz der Kantonspolizei gegen den Bieler Rentner Peter Hans Kneubühl sind im September 2010 auf der Führungsebene Fehler passiert. Das hat Hanspeter Uster, der externe Experte, in seinem vorgestern vorgestellten Bericht festgehalten (siehe Ausgabe von gestern). So ist die Einsatzleitung von einem einzigen möglichen Szenario, dem «suicide by cop», ausgegangen. Diese These, dass sich der Rentner von der Polizei erschiessen lassen wolle, wurde nicht laufend hinterfragt.

Im Fokus steht damit François Gaudy, der damalige Chef der Regionalpolizei Seeland-Berner Jura und Gesamteinsatzleiter. Dieser habe seine eigentliche Führungsrolle nicht konsequent umgesetzt und zu sehr ins operative Geschehen eingegriffen, statt sich auf die strategischen Entscheide zu konzentrieren.

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