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Ein Turm macht noch keine Kirche

Eine Sonderausgabe der Dorfzeitung von Radelfingen beleuchtet die Geschichte des frisch sanierten Gemeindehauses. Nebst diesem Heft soll bald eine überarbeitete Dorfchronik erscheinen.

Eben renoviert: Das Gemeindehaus Radelfingen diente vielen Zwecken. Im Turm hat es zwei Glocken, im Anbau einen Saal mit Orgel.
Eben renoviert: Das Gemeindehaus Radelfingen diente vielen Zwecken. Im Turm hat es zwei Glocken, im Anbau einen Saal mit Orgel.
zvg

Zwischen Detligen und dem Jucher gelegen: Das ist der Standort des Gemeindehauses von Radelfingen aus dem Jahr 1898. Mitten im Grünen steht das Gebäude, so als wollten die Einwohner die Behörde möglichst weit entfernt wissen. Der Grund für die Platzierung abseits des Dorfkerns von Detligen, und in noch weiterer Entfernung zu den anderen Dörfern der Gemeinde Radelfingen, ist jedoch ein anderer: Man wollte es allen recht machen und wählte einen Standort in der Mitte. Niemand sollte zu lange reisen müssen. Damals, als sich noch fünf autonome Gemeinden das Verwaltungsgebäude teilen wollten. Und damals, als man noch mit Ross und Wagen reiste.

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