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Die Wildbienen erhalten neue Hotels

Der Lebensraum von Wildbienen wird kleiner. Die Gemeinde Lyss will dem entgegenwirken: Sie lud am Samstag dazu ein, das eigene Bienenhotel zu bauen. Das machten sich viele zunutze.

Emsig im Einsatz für die Wildbienen: Im Schulhaus Busswil entstanden rund 100 Häuschen, in denen sich Bienen, Spinnen und Fliegen einnisten können. Die Gemeinde Lysshat die Bevölkerung zu diesem Workshop eingeladen.
Emsig im Einsatz für die Wildbienen: Im Schulhaus Busswil entstanden rund 100 Häuschen, in denen sich Bienen, Spinnen und Fliegen einnisten können. Die Gemeinde Lysshat die Bevölkerung zu diesem Workshop eingeladen.
Enrique Muñoz Garcia
Finish: Zuletzt wird dem fertigen Bienenhotel der Feinschliff verpasst.
Finish: Zuletzt wird dem fertigen Bienenhotel der Feinschliff verpasst.
Enrique Muñoz Garcia
Material: Schilfhalme, Rinden, Holzstücke, Lehm oder Bambus eignen sich als Füllung fürs Hotel.
Material: Schilfhalme, Rinden, Holzstücke, Lehm oder Bambus eignen sich als Füllung fürs Hotel.
Enrique Muñoz Garcia
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ohrmaschinen surren, Hämmer schlagen dumpf auf Holz, irgendwo weint ein Baby. Mittendrin steht Dominik Sahli an einem Tisch und arbeitet – so konzentriert, als würde er das alles nicht hören. Der Achtjährige legt ein neues Stück Holz unter den Spalter und drückt den gusseisernen Hebel hinunter. Die zwei Hölzer spicken weg. «Lili, holst du sie?», ruft Dominik über die Schulter. Seine zwölfjährige Nachbarin Lilian Bitterli aus Kallnach springt herbei und sammelt sie ein. Unter ihren Schuhen knirschen die Späne, die Luft riecht nach frischem Holz. Seit 10 Uhr morgens arbeiten die beiden an ihren Bienenhotels.

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