Zum Hauptinhalt springen

Die schwärzeste Küche des Berner Juras

In Grandval steht das älteste Bauernhaus des Berner Juras. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1535. Das Haus mit der teergeschwärzten Räucherküche war noch bis 1982 bewohnt.

Eine der letzten echten Räucherküchen: Durch das Fett der  geräucherten Fleischware sammelt sich Teer an den Rohren und den Wänden der Küche.
Eine der letzten echten Räucherküchen: Durch das Fett der geräucherten Fleischware sammelt sich Teer an den Rohren und den Wänden der Küche.
Enrique Muñoz García
Ein Kamin fehlt gänzlich. Der Rauch der fünf Öfen sammelt sich in der Küche und entweicht dann durch schmale Öffnungen unter dem Dach.
Ein Kamin fehlt gänzlich. Der Rauch der fünf Öfen sammelt sich in der Küche und entweicht dann durch schmale Öffnungen unter dem Dach.
Enrique Muñoz García
Lucienne Lanaz demonstriert, wie während der Räucherzeit die Würste mit dem sogenannten Coudrier  an die Rohre gehängt werden.
Lucienne Lanaz demonstriert, wie während der Räucherzeit die Würste mit dem sogenannten Coudrier an die Rohre gehängt werden.
Enrique Muñoz García
1 / 4

Ein Haus mit fünf Öfen, aber ohne Kamin. Die Küche schwarz wie die Nacht. Ein zeltförmiges quadratisches Schindeldach. Und ständig entweicht irgendwo Rauch, als würde es brennen. Das ist das Maison du Banneret Wisard in Grandval. Es ist das älteste Bauernhaus des Berner Juras.

Von aussen wirkt das Haus unscheinbar. Erst bei genauerem Hinsehen sieht man ihm die fast fünfhundert Jahre an, die es auf dem Buckel hat. Der Geruch von Geräuchertem indes dringt einem gleich in die Nase.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.