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Die Gründe für Kneubühls Wahnvorstellungen

Vor dem Regionalgericht Biel stand gestern das psychiatrische Gutachten über Peter Hans Kneubühl im Mittelpunkt. Die Psychiaterin, die es erstellt hatte, musste viele Fragen beantworten – auch kritische, die Kneubühl selbst stellte.

Am Montagmorgen startete der Prozess gegen Peter Hans Kneubühl. Der heute 68-Jährige hatte vor über zwei Jahren in Biel einem Polizisten in den Kopf geschossen. (7. Januar 2010)
Am Montagmorgen startete der Prozess gegen Peter Hans Kneubühl. Der heute 68-Jährige hatte vor über zwei Jahren in Biel einem Polizisten in den Kopf geschossen. (7. Januar 2010)
Keystone
Als wäre er selber der Gutachter: Peter Hans Kneubühl (links) stellt im Gerichtssaal einem Polizisten Fragen zum Einsatz am 8. September 2010. (7. Januar 2013)
Als wäre er selber der Gutachter: Peter Hans Kneubühl (links) stellt im Gerichtssaal einem Polizisten Fragen zum Einsatz am 8. September 2010. (7. Januar 2013)
Karin Widmer, Keystone
In der Nähe der Alterssiedlung und des Bauernhofes Falbringen in Ried ist Peter Hans Kneubühl am Freitagmorgen um 6.09 Uhr gefasst worden.
In der Nähe der Alterssiedlung und des Bauernhofes Falbringen in Ried ist Peter Hans Kneubühl am Freitagmorgen um 6.09 Uhr gefasst worden.
Keystone
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Am zweiten Prozesstag im Fall Kneubühl setzte sich gestern im Gerichtssaal Anneliese Ermer auf den Stuhl der befragten Personen. Die Professorin ist chefärztliche Leiterin des Forensisch-Psychiatrischen Dienstes der Uni Bern. Sie hatte das psychiatrische Gutachten über Peter Hans Kneubühl verfasst, der sich im September 2010 mit Waffengewalt gegen die Zwangsräumung seines Wohnhauses gewehrt hatte (Ausgabe von gestern). Das Fazit ihrer Arbeit: Der Rentner leide an einer wahnhaften Störung. Er sei zur Tatzeit nicht fähig gewesen, das Unrecht seiner Handlung einzusehen.

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