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Die Fusionsgegner profitieren am meisten

Parteipräsidenten von links bis rechts hatten die Fusion mit Busswil als grosse Unbekannte bei den Gemeindewahlen taxiert. Nun zeigt sich: Busswil ist künftig überproportional im Parlament vertreten.

Andreas Hegg, FDP, bisher, 2457 Stimmen, als Präsident still gewählt
Andreas Hegg, FDP, bisher, 2457 Stimmen, als Präsident still gewählt
Stefan Weber
Stefan Nobs,  FDP, neu, 912 Stimmen.
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Stefan Weber
Tanja Murri, BDP, neu, 749 Stimmen.
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Stefan Weber
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Von 44 Sitzen im Parlament sind während der nächsten Legislatur 9 von Busswilern besetzt. Busswil kann also einen Erfolg verbuchen: Der Ortsteil ist nach den ersten Gemeindewahlen seit der Fusion im Jahr 2011 im Verhältnis zur Anzahl Einwohner in Lyss übervertreten.

«Busswil hat noch mehr von der Fusion profitieren können als vertraglich zugesichert», sagt der Lysser Gemeindeschreiber Daniel Strub dazu. «Busswil ist in Lyss gelandet» – so formuliert es Rolf Christen (BDP), ehemaliger Gemeindepräsident von Busswil. Er sitzt neu gemeinsam mit Tochter Manuela im Lysser Parlament. Und Eduard Eggli (SVP), einer der grössten Fusionsgegner, sagt triumphierend: «Busswil hat in Lyss ganz klar gewonnen.» Der Burgerpräsident von Busswil hatte vor drei Jahren bis vor Bundesgericht gegen die Fusion gekämpft. Und noch heute sagt der 54-Jährige: «Meine Generation wird diese Fusion nie verdauen.» Dennoch liefere die Wahl ihm einen Lichtblick, «wir schauen jetzt nach vorne».

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