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Tissot Arena an Stadt übergeben

Die Stadt Biel ist nun Hausherrin einer Multisportarena mit einem Eis- und einem Fussballstadion sowie einer Curlinghalle. Am Freitag wurden ihr die Schlüssel übergeben.

Die Bauarbeiten im Dezember: Unter einem Dach ist es nun möglih, Fussball- oder Hockeyspiele durchzuführen.
Die Bauarbeiten im Dezember: Unter einem Dach ist es nun möglih, Fussball- oder Hockeyspiele durchzuführen.
Andreas Blatter
Stadtpräsident Erich Fehr rechnete im Dezember damit, dass die Tissot Arena am 25. Juni fertiggestellt ist. Dies hat sich nun noch um rund einen Monat verzögert: Am 24. Juli war die Schlüsselübergabe.
Stadtpräsident Erich Fehr rechnete im Dezember damit, dass die Tissot Arena am 25. Juni fertiggestellt ist. Dies hat sich nun noch um rund einen Monat verzögert: Am 24. Juli war die Schlüsselübergabe.
Andreas Blatter
Mit 77 Millionen Franken beteiligt sich die Stadt Biel an den Baukosten. Das ist die bisher grösste Investition der Stadt.
Mit 77 Millionen Franken beteiligt sich die Stadt Biel an den Baukosten. Das ist die bisher grösste Investition der Stadt.
Andreas Blatter
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Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat die Stadt Biel am Freitag die Schlüssel für die neuen Sportstadien übernommen. Sie ist nun Hausherrin eines Eis- und eines Fussballstadions und einer Curlinghalle.

Damit geht eines der ganz grossen Bauprojekte in der Region Biel dem Ende entgegen. Der Gebäudekomplex im Bözingenfeld umfasst nebst den Stadien auch kommerzielle Flächen. Das Grossprojekt blickt auf eine bewegte, rund zehnjährige Geschichte zurück. 2006 präsentierte der damalige Bieler Stadtpräsident Hans Stöckli der Öffentlichkeit das Stadionprojekt.

Es sollte eines der grössten Bauprojekte der Stadt werden. Biel boomte und Stöckli hatte Grosses vor. Die Bausumme wurde auf 200 Millionen Franken veranschlagt. Die Stadt und ein Investor sollten das Projekt partnerschaftlich stemmen. Ihre Kosten von 77 Millionen Franken wollte die Stadt mit Landverkäufen bestreiten. Das Stimmvolk winkte das Grossprojekt an der Urne durch.

Doch der Anfangselan verflog spätestens mit der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Suche nach Mietern für die Mantelnutzungen gestaltete sich schwierig. 2012 stand die Stadt sogar ohne Investor da. Der Generalunternehmer HRS entschied sich schliesslich, das Projekt selber durchzuziehen.

Nun ging die Sache wieder voran: Ende 2012 erfolgte der Spatenstich und die Baumaschinen fuhren auf. Nach zweieinhalb Jahren sind die Bauarbeiten fertig. Die Stadien werden rund fünf Jahre später eröffnet als ursprünglich geplant.

«Ein grosser Moment»

Für Stadtpräsident Erich Fehr ist die Schlüsselübergabe am Freitag «ein grosser Moment», wie er in einem Interview im «Bieler Tagblatt» sagte.

Natürlich habe er das eine oder andere Mal Zweifel gehabt oder sich «fürchterlich aufgeregt», sagte Fehr. Es sei aber immer klar gewesen, dass es keine bessere Alternative geben würde. «Deshalb haben wir das Projekt durchgezogen».

Das Eisstadion ist die neue Heimat des EHC Biel. Der Verein spielt in der obersten Liga. Auf dem Rasen ist der FC Biel zu Hause. Der Fussballverein gehört dank etwas Glück nach wie vor der zweithöchsten Spielklasse an.

Sportlich wären die Bieler eigentlich Ende letzter Saison abgestiegen, ein Lizenzentscheid der Swiss Football League ermöglichte dann aber den Verbleib der Bieler in der Challenge League.

Schon vor ihrer Eröffnung dienten die neuen Bieler Stadien im Juni als Kulisse für eine Etappenankunft der Tour de Suisse.

SDA/chh

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