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Die Ästhetik der Fluten

500 Kubikmeter Wasser flossen in den letzten Tagen pro Sekunde die Aare hinunter. Keller liefen voll, Hänge rutschten ab und der Bielersee trat über die Ufer. Fotograf Joel Schweizer erlebt das Hochwasser indes von einer anderen Seite.

Die schöne Seite des Unwetters, festgehalten vom Nidauer Fotografen Joel Schweizer.
Die schöne Seite des Unwetters, festgehalten vom Nidauer Fotografen Joel Schweizer.
Joel Schweizer
Schweizer sieht sich als Handwerker und verlangt von sich selber technisch fehlerfreie Bilder.
Schweizer sieht sich als Handwerker und verlangt von sich selber technisch fehlerfreie Bilder.
Joel Schweizer
«Das Zelt» auf dem ehemaligen Expo-Gelände: Die Bilder entstanden mit einer Nikon D4.
«Das Zelt» auf dem ehemaligen Expo-Gelände: Die Bilder entstanden mit einer Nikon D4.
Joel Schweizer
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In der ersten Maiwoche kam es zu Hochwasser entlang der Aare vom Thuner- bis zum Bielersee. Während die meisten Bilder die grauen Wassermassen dokumentierten, hielt der Fotograf Joel Schweizer eine ästhetische Seite der Überschwemmungen fest. Ausgerüstet mit seiner Nikon D4 war er in der Mittagspause am Ufer des Bielersees in Nidau unterwegs.Redaktion Tamedia präsentiert exklusiv die Bilder des 35-Jährigen. Der Nidauer habe seine Kamera immer mit dabei, wie er auf Anfrage erzählt. Gummistiefel hingegen nicht, so arbeitete er barfuss und mit hochgekrempelten Hosen. «Das Wasser war kalt», gibt er zu. Dafür sei sein Fahrrad halbwegs wieder sauber.

Die Fotografien entstanden mehrheitlich am Dienstag auf der Strecke seines Arbeitsweges nach Biel. Der gelernte Fotograf arbeitet seit 2001 auf dem Beruf und 80 Prozent beim Büro Cortesi in Biel. «Ich sehe mich nicht als Künstler, sondern als Handwerker. Mein Anspruch sind technisch einwandfreie Bilder», erklärt Schweizer.

Die Fotos wurden im RAW-Format aufgenommen und anschliessen bearbeitet. Sobald der Pegel sinkt, wird er an einigen Stellen noch einmal ein weiteres Bild einfangen, und sie als Zeitdokument auf seiner Homepage veröffentlichen.

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