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Der Tiger-Dompteur hat nur noch eine Hauskatze

Jerry Wegmann war der erste, der einen weissen Tiger in die Schweiz importiert hat. 20 Jahre lang führte er in Crémines einen Privatzoo. Für diese Zeitung öffnet er seine Fotoalben.

Dominik Galliker
Was von der Siky-Ranch übrig ist: Der Plüschtiger, der beim Eingang stand, und Kater Moritz.
Was von der Siky-Ranch übrig ist: Der Plüschtiger, der beim Eingang stand, und Kater Moritz.
zvg
In der Siky-Ranch zogen die Wegmanns weisse Tiger auf. Jede Tigertaufe wurde zum Publikumsmagnet.
In der Siky-Ranch zogen die Wegmanns weisse Tiger auf. Jede Tigertaufe wurde zum Publikumsmagnet.
zvg
Vom Dompteur zum Zoobesitzer: 1996 kauften Wegmanns die Siky-Ranch in Crémines.
Vom Dompteur zum Zoobesitzer: 1996 kauften Wegmanns die Siky-Ranch in Crémines.
zvg
«Die Tiger waren nicht meine Freunde, sie waren meine Partner», sagt Jerry Wegmann.
«Die Tiger waren nicht meine Freunde, sie waren meine Partner», sagt Jerry Wegmann.
zvg
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«Die Fotoalben wollen Sie sehen?» Jerry Wegmann lacht. Ein hohes, kratziges Lachen. «Das kann dauern», sagt der 70-Jährige dann und öffnet eine Kommode. Seine Frau Rita bietet Kaffee an. Die Alben, die Wegmann auf den Tisch legt, sind schwer und voll mit Bildern von Raubkatzen. Löwen, Tiger, Pumas, Leoparden. Ihr Leben lang haben Jerry und Rita Wegmann mit ihnen gearbeitet. Erst zogen sie im Zirkuswagen rund um den Globus. Dann bauten sie einen Zoo auf. Siky-Ranch, so nannten sie den Park in Crémines. 100 Tiere gab es dort, 54 Arten. Hauptattraktion waren die weissen Tiger.

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