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Bielersee: Für Entwarnung ist es noch zu früh

Entspannung in den bernischen Hochwassergebieten: Der Pegel des Thunersees sank unter die Schadensgrenze, die Aare ist weiter unter Kontrolle. Einzig am Bielersee ist die Gefahr noch nicht gebannt.

In einer konzentrierten Aktion hat die Feuerwehr der Stadt Bern die zahlreichen Hochwassersperren entlang der Aare zurückgebaut.
In einer konzentrierten Aktion hat die Feuerwehr der Stadt Bern die zahlreichen Hochwassersperren entlang der Aare zurückgebaut.
Berufsfeuerwehr Bern
Die Hochwassersituation am Bielersee ist nach wie vor kritisch. Der Abfluss beim Nidau-Büren-Kanal wurde vollständig geöffnet.
Die Hochwassersituation am Bielersee ist nach wie vor kritisch. Der Abfluss beim Nidau-Büren-Kanal wurde vollständig geöffnet.
Joel Schweizer
Auch der Pegelstand des Zihlkanals in Nidau ist sehr hoch.
Auch der Pegelstand des Zihlkanals in Nidau ist sehr hoch.
Jon Mettler
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Obwohl es in den bernischen Hochwassergebieten zu einer Entspannung gekommen ist, ist die Gefahr noch nicht überall gebannt. So rief der Bieler Regierungsstatthalter Philippe Chételat am Donnerstag in Erinnerung, dass der Wasserstand des Bielersees immer noch mehrere Zentimeter über der Hochwassergrenze liege. Für eine Entwarnung sei es also zu früh.

Nach wie vor dürfen keine Schiffe auf dem Bielersee verkehren. Die Kursschifffahrt bleibt mindestens bis kommenden Dienstag eingestellt, wie die Betreibergesellschaft BSG mitteilte. Auch die Aarefahrten auf dem Nidau-Büren-Kanal und die Drei-Seen-Fahrten fallen aus. Die Muttertagsanlässe finden auf dem Schiff im Stillstand im Hafen Biel statt.

Eröffnung Strandbad Nidau verschoben

Zudem hat der Gemeinderat der Stadt Nidau am Mittwochnachmittag mitgeteilt, dass das Strandbad wegen des Hochwassers nicht geplant am Samstag den Betrieb aufnehmen kann. Die Eröffnung sei auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Bund und Kantone hatten sich am Mittwoch auf einen erhöhten Abfluss aus dem Bielersee verständigt. Da sich das Wetter in den kommenden Tagen etwas beruhigt, halten die Beteiligten die Massnahme für verkraftbar. Wenn es die Witterungslage erfordert, wird der Abfluss zum Schutz der Unterlieger wieder gedrosselt.

Bis die Pegel der Seen und der Aare in den Hochwassergebieten wieder auf einem normalen Stand sind, dürfte es laut Bundesamt für Umwelt noch einige Wochen dauern.

SDA/cla

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