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Bieler reden zur Zukunft des Berner Jura mit

Die Arbeitsgruppe, die mehr Freiheiten für den Berner Jura prüft, ist erweitert worden: Zwei Vertreter der Stadt Biel werden die Sitzungen mit beratender Stimme verfolgen.

Wenn es um die Zukunft des Kantons Jura geht, darf die Stadt Biel in Zukunft mitreden.
Wenn es um die Zukunft des Kantons Jura geht, darf die Stadt Biel in Zukunft mitreden.
Keystone

Das teilte die bernische Staatskanzlei am Donnerstag mit. Biel signalisiere damit sein Interesse an der Revision des Gesetzes über das Sonderstatut des Berner Juras und über die französischsprachige Minderheit im Amtsbezirk Biel.

Zur Arbeitsgruppe gehören zudem je sechs Vertreter des Bernjurassischen Rates und der Kantonsverwaltung. An ihrer ersten Sitzung erörterte das Gremium die Arbeitsmethodik, den Zeitplan und das weitere Vorgehen. Ein Zwischenbericht soll im August 2013 vorliegen.

Für den Berner Jura gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder fusioniert er mit Jura zu einem neuen Kanton - dazu braucht es Volksabstimmungen, die zurzeit vorbereitet werden - oder aber er erhält mehr Freiheiten. Diese Lösung heisst «Status Quo Plus».

Was das in der Praxis heisst, soll die Arbeitsgruppe definieren. Allgemein geht es um die Straffung der regionalen Insitutionen, eine territoriale Neuordnung, zusätzliche Kompetenzen für den Bernjurassischen Rat und um die interjurassische Zusammenarbeit.

SDA

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