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Bei einer Havarie heisst es auf dem Bielersee: «Alle zuerst!»

Die Havarie der «Costa Concordia» forderte mindestens 15 Menschenleben. Wie würde bei uns auf einem See bei einem solchen Notfall vorgegangen? Redaktion Tamedia fragte Markus Bärtschi, Chefkapitän der Bieler Schifffahrts-Gesellschaft (BSG).

Die «Berna» legt an.
Die «Berna» legt an.
BSG
Unterwegs mit dem «Orange Boat».
Unterwegs mit dem «Orange Boat».
BSG
Die «Stadt Solothurn».
Die «Stadt Solothurn».
BSG
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Auf die Landesausstellung Expo.02 hin hat die Bieler Schifffahrts-Gesellschaft ein Papier für Notfälle auf dem Bielersee ausgearbeitet. Es beruht auf zwei Säulen: auf einem internen und einem externen Notfallkonzept.

So führt die BSG regelmässig Übungen durch – von Gesetzes wegen müssen es mindestens drei pro Jahr sein. Die so genannten Sicherheitsrollen simulieren verschiedene Szenarien. Dazu gehören etwa der Ausfall der Steuerung, Mann über Bord, Feuer an Bord, ein Leck, ein medizinischer Notfall an Bord oder ein heftiger Sturm. Die Angestellten der BSG üben, wie sie sich in den einzelnen Situationen zu verhalten hat.

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