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Asylzentrum: Gemeinderat fühlt sich übergangen

Das Sicherheitsdispositiv rund um das Durchgangszentrum für Asylsuchende in Lyss ist zurückgefahren worden. Ohne Information der Gemeinde.

Im Durchgangszentrum ist es offenbar ruhiger geworden, weshalb die Kontrollen zurückgefahren wurden.
Im Durchgangszentrum ist es offenbar ruhiger geworden, weshalb die Kontrollen zurückgefahren wurden.
Oliver Gresset/BT

In Lyss sind seit einiger Zeit kaum mehr Klagen zur Sicherheit zu hören. Die Lage scheint sich beruhigt zu haben. Autos werden nur noch selten aufgebrochen, grössere Szenebildungen sind keine auszumachen. Auch sonst bleibt es in der 14000-Seelen-Gemeinde meistens ruhig.

Das war nicht immer so. 2011, nach der Wiedereröffnung des Durchgangszentrums für Asylsuchende, häuften sich die Klagen. Diebstähle nahmen schlagartig zu, die Unsicherheit in der Bevölkerung ebenfalls. Die Gemeinde reagierte und forderte Sicherheitsmassnahmen vom Kanton. Dieser engagierte die Securitas für abendliche Patrouillen zwischen dem Bahnhof und dem Durchgangszentrum. Zudem übernahmen die privaten Wachleute am Abend die Eingangskontrollen, durchsuchten Taschen nach Diebesgut und schickten Nichtzutrittsberechtigte fort.

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