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Seco-Chef: Zum Abschied eine Katastrophe

WirtschaftsamtSeco-Chef Jean-Daniel Gerber erwartet, dass die Folgen der AKW-Katastrophe langfristig «sehr gross» sein werden.

Ende März ist Schluss: Dann geht Jean-Daniel Gerber, der Chef des Staatssekretariats für Wirtschaft, in Pension. Er hat beim Bund eine steile Karriere absolviert. Doch nun wird sein Abschied vom Bundesdienst überschattet von der AKW-Katastrophe in Japan. Er erwartet, dass deren Langzeitauswirkungen sehr gross sein werden. «Es ist ein Ereignis, dessen Auswirkungen schlimmer sein können als der Anschlag auf die Twintowers in New York am 11.September 2001», sagt er. Die Energiepolitik vieler Staaten werde infrage gestellt werden, ohne dass Alternativen dazu in Kürze bereitgestellt werden können. Er warnt davor, voreilig Schlüsse zu ziehen. Gerber wird auch als Pensionär nicht ruhen. Er wird Verwaltungsrat des Chemiekonzerns Lonza. Weitere Mandate dürften folgen. Zudem wird er an einer Universität Vorlesungen halten. «Vielleicht» handelt es sich dabei um die Universität Bern.snySeite 12+13>

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