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Sechs Oberländer im Nationalrat

NationalratDer Brienzer Peter Flück (FDP) wurde zwar gestern abgewählt. Trotzdem ist das Oberland neu mit sechs Leuten im Nationalrat vertreten: Jürg Grossen (GLP) aus Frutigen und Albert Rösti (SVP) aus Uetendorf heissen die Neugewählten.

Das Berner Oberland gehört zu den Siegern der Nationalratswahlen 2011: Neu werden mindestens fünf Oberländer in der grossen Kammer sitzen; bisher waren es vier. Neben den Bisherigen Erich von Siebenthal (SVP), Hansruedi Wandfluh (SVP) und Ursula Haller Vannini (BDP) ziehen neu Jürg Grossen (GLP) und Albert Rösti (SVP) sowie – falls er am 20.November nicht in den Ständerat gewählt wird – auch Adrian Amstutz (SVP) in den Nationalrat ein. Nicht wiedergewählt wurde Peter Flück (FDP). Seine Enttäuschung halte sich in Grenzen, erklärte er gegenüber dieser Zeitung, weil er mit der Abwahl habe rechnen müssen. Im Kanton Bern sind die BDP mit neu vier Sitzen (+2) und die erstmals antretende GLP mit zwei Sitzen die grossen Sieger. Die FDP verlor zwei ihrer vier Mandate. Auch die CVP und die EDU verloren einen Sitz und sind im Nationalrat nicht mehr vertreten. Die SVP stagniert bei acht Sitzen. Ebenso die SP und die Grünen mit sechs respektive drei Sitzen. Auch die EVP konnte ihren Sitz halten. Schweizweit haben am Wahlsonntag sämtliche Traditionsparteien Wähleranteile eingebüsst. Die Neulinge BDP und GLP hingegen haben deutlich zugelegt. Überraschende Verlierer sind die Grünen, die gleich sechs Sitze einbüssen, und die SVP, die acht Mandate verliert. Die SP gewinnt einen Sitz hinzu, die FDP verliert deren vier und die CVP drei.bst/sgt/sdaSeite 2–5>

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