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SCL knapp bei Kasse

Zu wenig liquide Mittel: Der SC Langenthal erhält die NLB-Lizenz für die kommende Saison nur

Das Geld ist knapp beim SC Langenthal: Gestern hat der NLB-Klub die Spielberechtigung für die Saison 2010/2011 erhalten – allerdings nur unter Auflagen. Der SC Langenthal konnte in den letzten Jahren zwar einen grossen Teil seiner Schulden abbauen, noch immer ungenügend ist hingegen die Liquidität. Zu diesem Schluss kommt die Schweizerische Eishockey Nationalliga GmbH. Für SCL-Geschäftsführer Gian Kämpf keine Überraschung. «Wir befinden uns mitten in einer Sanierungsphase, die bis Ende 2010 dauert. Deshalb sind gewisse Engpässe vorhanden.» Drastische Massnahmen wie Lohnkürzungen werden gemäss dem SCL-Geschäftsführer hingegen keine notwendig sein. «Ich bin zuversichtlich, dass wir bis im Frühling sämtliche Auflagen des Verbandes erfüllen und planmässig in die neue Saison starten können.» Dass sich der SC Langenthal finanziell auf dünnem Eis bewegt, ist längst kein Geheimnis mehr. In der letzten Saison mussten Kernaktionäre und Verwaltungsräte Löcher von über 400000 Franken stopfen – am Ende betrug der Verlust trotzdem 148000 Franken. Dieses Minus könnte sich in dieser Saison wiederholen: Bei Einnahmen von 2,9 Millionen Franken ist erneut ein Defizit von 109000 Franken budgetiert. Noch nicht enthalten sind in diesem Betrag allerdings die Zusatzkosten, die durch der Verpflichtung des neuen Trainers Heinz Ehlers entstanden sind. Stefan Schneider >

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