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Schwierige Mission gegen Spaniens zweite Garde

Ohne Roger Federer ist das Schweizer Davis-Cup-Team in der Startrunde gegen Spanien Aussenseiter. Auch die Iberer beklagen Absenzen.

Das Schweizer Davis-Cup-Team trifft von heute bis Sonntag in der 1.Runde der Weltgruppe auf Titelverteidiger Spanien. Der Davis-Cup-Sieger von 2000, 2004, 2008 und 2009 ist im Nationenranking die klare Nummer 1 und seit 18 Heimspielen respektive 20 Partien auf Sand ohne Niederlage. Die Iberer sind derzeit im Davis-Cup das Mass aller Dinge und der klare Favorit in der dreitägigen Begegnung, welche in der ehemaligen Stierkampfarena in der Kleinstadt Logroño über die Bühne geht. Wie meistens in der Vergangenheit muss das Schweizer Team auch in diesem Jahr beim ersten Davis-Cup-Meeting der Saison auf Roger Federer verzichten. Die Weltnummer eins erteilte dem Team des Berner Captains Severin Lüthi bereits vor längerer Zeit eine Absage. Lüthi stehen Stanislas Wawrinka (ATP 19), Marco Chiudinelli (ATP 59) sowie Michael Lammer (ATP 192) und Yves Allegro (kein Ranking) zur Verfügung. Auch Nadal fehlt «Auch wenn es nach einer ‹mission impossible› aussieht, die Chance, in Spanien zu gewinnen, war wohl noch nie so gross wie diesmal», sagte die Schweizer Nummer zwei Marco Chiudinelli. Den Spaniern fehlen die drei Topspieler Rafael Nadal, Fernando Verdasco und Juan Carlos Ferrero; mit David Ferrer (ATP 16), Tommy Robredo (23), Nicolas Almagro (40) und Debütant Marcel Granollers stehen Captain Albert Costa jedoch trotzdem vier starke Akteure zur Verfügung. Um den Coup zu realisieren, müsste auch Hartplatzspezialist Chiudinelli auf dem für ihn eher ungewohnten Belag reüssieren. Seit Sommer 2006 hat der Baselbieter auf der Tour aber nie mehr einen Sieg auf der roten Unterlage feiern können. Das wegweisende Auftaktspiel bestreiten heute Wawrinka und Almagro (13 Uhr). Im zweiten Einzel trifft Chiudinelli auf Ferrer. Für das Doppel am Samstag nominierte Lüthi das Duo Wawrinka/Allegro. Für Spanien werden Granollers und Robredo antreten. Allerdings haben die Captains bis eine Stunde vor Spielbeginn die Möglichkeit, die Aufstellung noch zu ändern. Obwohl Wawrinka gegen Almagro leicht zu favorisieren ist, steht ihm eine schwierige Startaufgabe bevor. «Almagro gehört zu den besten Sandplatzspielern der Welt», erklärte Wawrinka. Der 24-jährige Spanier gewann alle seine fünf ATP-Titel auf dieser Unterlage. Allerdings mangelt es ihm an Davis-Cup-Erfahrung; er bestritt erst zwei Partien.si>

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