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Schweiz überrascht

EishockeyDrei Tage nach dem brutalen 2:6 in Kloten gegen Kanada gelang dem Eishockey-Nationalteam die Rehabilitation. Zum Auftakt des Deutschland-Cup resultierte in der Münchner Olympiahalle ein unerwarteter 2:0-Erfolg über die Slowakei.

Coach Sean Simpson gab nach der Partie zu, dass ihn seine U-25-Mannschaft positiv überraschte. Den Sieg über die Slowaken hatte er nicht erwartet: «Schaut Euch nur dieses slowakische Team an. Acht Leute verdienen ihr Geld in Russland, vier oder fünf Akteure spielten noch vor kurzem in der NHL. Da fragt man sich schon: Fehlt unserem Team für diesen Vergleich nicht die Erfahrung und die Routine.» Sie fehlte zumindest im ersten Turnierspiel nicht. Die Schweizer spielten viel besser als am Dienstag gegen Kanada. Die Ordnung ging diesmal nie verloren. Shutout für Tigers-Goalie Diese Einschätzung bestätigte auch Benjamin Conz, der Schweizer Held des Spiels. Der jüngste Schweizer Nationalgoalie aller Zeiten (19 Jahre, 2 Monate) feierte in seinem ersten kompletten Länderspiel gleich einen Shutout: «Die Partie lief perfekt für uns. Die Mannschaft arbeitete defensiv derart gut, dass ich gar nicht viel zu tun hatte. Die entscheidenden Tore erzielten «echte» Nationalspieler, die schon bei grossen Titelkämpfen im Einsatz standen. Julien Sprunger erzielte nach 38 Minuten das Führungstor im Powerplay. Das 2:0 erzielte nach 50 Minuten Damien Brunner. si >

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