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Schulsozialarbeit definitiv

Bisher wars ein Versuchsbetrieb, jetzt ist es definitiv: Das Ostermundiger Parlament sagt Ja zur Schulsozialarbeit.

Schulsozialarbeit (SSA) hilft den Ostermundiger Lehrern und Schülern bereits seit drei Jahren. Nun hat das Parlament den Versuchsbetrieb als erfolgreich eingestuft und dieses Angebot definitiv eingeführt. Die Lokalpolitiker genehmigten den Vorschlag des Gemeinderats einstimmig. SSA wird mit diesem Beschluss nicht bloss dauerhaft fixiert, sondern auch ausgeweitet. Bisher profitierten bloss die Schulen Dennigkofen und Mösli. Nun kommen die Schulanlagen Bernstrasse und Rüti dazu. Die Schulsozialarbeit wird durch drei Fachleute betreut, die sich 21o Stellenprozente teilen. Die Gemeinde rechnet mit jährlichen Aufwendungen von rund 280000 Franken. Ausserdem sind nächstes Jahr einmalige Investitionskosten von etwa 29000 Franken für neue Büroräume in den beiden Schulhäusern Rüti und Bernstrasse einzuplanen. Die Gemeinde Ostermundigen hat in einem Schlussbericht die dreijährige Versuchsphase ausgewertet. Das Papier listet Arbeitsfelder und Erfahrungen auf. Unter anderem weist der Bericht darauf hin, dass geschlechtsspezifische Angebote geschätzt würden. Allerdings sei der «professionelle Umgang mit Knaben mit einer Aggressionsproblematik nach wie vor ungelöst». Gemäss dem Bericht ist seit 2006 die Unterstützung der Schulabgänger wichtiger geworden. Die Zusammenarbeit mit der Berufsberatung habe verbessert werden können. Doch: «In nächster Zukunft ist es nötig, mit der Aktion Lehrstellen und Praktikumsplätze (ALP) und mit dem Case Management des Kantons zusammenzuarbeiten», heisst es im Schlussbericht. Den Anstoss für die Ostermundiger Schulsozialarbeit gab eine Motion, die Claudine Basler (SP) vor fünf Jahren eingereicht hatte. Auf Grund dieses von mehreren Parteien getragenen Vorstosses beschloss das Parlament 2006 vorerst mit einem Pilotversuch zu starten. pst >

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