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Schulkommissionen: Fusion ist aufgeschoben

OBERLANGENEGGDas

«Wir wollen die Schulstrukturen vereinfachen», sagte Ursula Stettler, Präsidentin der Schulkommission (Schuko), an der Gemeindeversammlung in Oberlangenegg. Doch so weit kommt es vorerst nicht. Auf Antrag aus der Versammlung wiesen die Stimmberechtigten am Samstag das Vorhaben zurück, die Schulkommissionen der drei Gemeinden Eriz, Oberlangenegg und Wachseldorn zusammenzulegen. Mit 27 zu 22 Stimmen wurde einem Rückweisungsantrag stattgegeben. Kritisiert wurde dabei insbesondere die Absicht, die Gemeinde Eriz als Sitzgemeinde der neuen Schulkommission «Oberes Zulgtal» einzusetzen. Zudem werde mit dem Verkleinern der Kommission auf je zwei Mitglieder pro Gemeinde die Mitsprache der Bevölkerung beeinträchtigt, begründete der Antragsteller. Eriz, Oberlangenegg und Wachseldorn wollen in Sachen Schulfragen näher zusammenrücken, weil der Kindergarten sowie die Primar- und Realschulen der Gemeinden seit drei Jahren von einer Schulleitung geleitet werden und verschiedene Zusammenarbeiten stattfinden. Wachseldorn hat dem Vorhaben kürzlich zugestimmt. «Wir werden die Frage der Sitzgemeinde und die Zusammensetzung der Schulkommission nun noch einmal abklären», erklärte Gemeindeverwalter Res Wittwer auf Anfrage. Dies mit dem Ziel, das Geschäft im kommenden Frühjahr erneut an die Gemeindeversammlung zu bringen. Oppositionslos gutgeheissen wurde dagegen die Überbauungsordnung Schwand. Damit wird im rechten Zulgtal eine Gewerbezone für die Region entstehen (wir berichteten). An den Erschliessungs- und Planungskosten von 204000 Franken beteiligt sich die Gemeinde mit 124000 Franken sowie die Eicher Holzwaren AG als Grundeigentümerin mit 80000 Franken. Die neue Gewerbezone umfasst 19500 Quadratmeter und dient primär der Erweiterung der bestehenden Betriebe und Neuansiedlungen. Die 58 Anwesenden bewilligten zudem einen Kredit von 65000 Franken für die Erschliessung des Parkplatzes beim Schützenhaus Wolfrichte mit Strom und Abwasseranschluss. Wie Gemeindepräsident Ueli Jaberg ausführte, wird sich die Gemeinde Unterlangenegg mit 10000 Franken an den Kosten beteiligen. Voranschlag mit Defizit Mit einem Defizit von 190000 Franken rechnet der Voranschlag für das kommende Jahr. Budgetiert sind dabei Aufwendungen von rund 2,3 Millionen Franken. «Der Fehlbetrag ist aus unserer Sicht tragbar», erklärte Gemeindeverwalter Res Wittwer, gelte es doch, das Eigenkapital von 1,8 Millionen Franken zu reduzieren. Mit ein Grund für den Fehlbetrag sind geplante Investitionen von knapp 2 Millionen Franken. Im Mittelpunkt steht dabei die Erweiterung der Schulanlage Brucheren. Die Steuern bleiben bei 1,75 Einheiten unverändert. Das Budget 2011 wurde ebenso gutgeheissen wie eine geringfügige Änderung im Organisationsreglement. Neu in den Gemeinderat wählte die Versammlung Franz Gerber. Er ersetzt den zurückgetretenen Markus Wenger. Gemeindepräsident Ueli Jaberg und Gemeinderat Ueli Berger wurden im Amt bestätigt. Neu in der Forstkommission Einsitz nimmt Bernhard Müller. Er ersetzt Franz Gerber. Marcel Rüfenacht wurde anstelle von Michael Liechti in die Baukommission gewählt. Stefan Kammermann>

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