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Schule wird saniert

Därstetten Die Schulanlage Därstetten soll für 2,2 Millionen Franken schrittweise saniert werden. Die Stimmberechtigten haben den entsprechenden Rahmenkredit sowie das negativ ausfallende Budget der Gemeinde genehmigt.

An der Gemeindeversammlung von Därstetten entschieden sich die 39 anwesenden Stimmberechtigten (von insgesamt 671) bei einer Enthaltung für die etappenweise Sanierung der Schulanlage. Die Massnahmen sind mit 2,2 Millionen Franken veranschlagt. Mit der Zustimmung zum Projekt erhielt der Gemeinderat auch die Kompetenz, die Einzelvorhaben der Schulhaussanierung zu beschliessen. Um die Realisierung in den kommenden fünf bis sieben Jahren organisatorisch und fachlich zu begleiten wird eine nichtständige Kommission eingesetzt. Diverse Mängel Gemeinderat Hansruedi Dänzer listete an der Versammlung in der Turnhalle einige Mängel an der 50-jährigen Anlage auf: «Wegen der undichten Gebäudehülle geht viel Energie verloren. Die Sicherheit im Bühnenbereich der Turnhalle muss verbessert werden und viele der elektrischen Installationen im Haus sind veraltet.» Zudem sei das Mobiliar grösstenteils nicht mehr zeitgemäss, ein Behinderten-WC fehle und auch die Hauswartswohnung müsse aufgewertet werden. Gemeindepräsident Urs Scheidegger betonte: «Die Schulanlage weist 52 Räume auf und die Turnhalle wird jährlich für gegen 30 zusätzliche Anlässe genutzt.» Mit den geplanten Massnahmen könne man beim Kanton Beiträge in der Höhe von zirka 75000 Franken erwarten. Der Erlenbacher Architekt Peter Olf bestätigte später, die Bausubstanz sei intakt, eine Sanierung lohne sich allemal. Dem Hinweis einer Votantin aus der Versammlung entsprechend sollen Versicherungsfragen vorgängig geklärt werden. «Wir werden nur Zimmer renovieren, die auch wirklich gebraucht werden», wurde weiter erklärt. «Über die Nutzung von allfällig wegen Klassenschliessungen frei werdenden Räume werden wir uns zu gegebener Zeit Gedanken machen», versicherte Scheidegger. Bei einer unveränderten Steueranlage von 1,7 Einheiten schliesst das Budget von Därstetten bei einem Aufwand von 2,78 Millionen Franken mit einem Verlust von 124092 Franken. Für 2011 sind Nettoinvestitionen im Betrag von 689500 Franken geplant. Der Voranschlag wurde einstimmig genehmigt. Bestätigt wurde an der Versammlung ausserdem Christine Gerber-Gerber als Mitglied der Fürsorge- und Vormundschaftskommission. Präsident Scheidegger informierte abschliessend auf eine entsprechende Frage, dass die Abklärungen zur Übernahme der Strassen in bebautem Gebiet durch die Gemeinde im Gange seien. «Wir erhielten von den Genossenschaften allerdings unterschiedliche Signale. Nun erarbeiten wir zusammen mit dem Amt für Strukturverbesserungen ein Konzept.»Peter Rothacher>

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