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Schuldenkrise – wohin führt der Weg?

interlakenDaniel Kalt, Chefökonom der UBS in der Schweiz, zeichnete ein Bild der aktuellen Situation auf den internationalen Finanzmärkten. Seine Gäste: 150 Anleger und Geschäftsfreunde der UBS aus dem Berner Oberland.

«Europa steht auf der Bremse. Einschneidende Sparprogramme schwächen das Wachstum, eine Rezession kann im Gegensatz zu den Entwicklungen in den USA nicht ausgeschlossen werden. Die Schweiz steht irgendwo dazwischen», skizziert Daniel Kalt, UBS-Chefökonom Schweiz, die Entwicklung der Finanzmärkte am Symposium im Grand Hotel Victoria-Jungfrau vor 150 Anlegern aus dem Berner Oberland. «Wesentlich bessere Aussichten zeichnen sich bei den Schwellenländern ab. Ihre Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt und verspricht auch in den kommenden Jahren eine Wachstumstendenz, die höher liegt als in den übrigen Märkten», ist Daniel Kalt überzeugt. Doch bei den Anlegern in der Schweiz ist diese Botschaft noch nicht so richtig angekommen. Studien des Anlageverhaltens zeigen deutlich: Das Vertrauen geniesst vor allem die Wirtschaft des eigenen Landes. Schweizer Anleger haben in den letzten zehn Jahren rund 74 Prozent in solide Schweizer Unternehmen investiert und in Kauf genommen, dass ihre Portfoliorendite sich im Durchschnitt um 8 Prozent im Minus bewegte. Was der Bauer nicht kenntWas man kennt, das mag man, da fühlt man sich sicher. Auf Märkte in Wirtschaftsräumen zu setzen, die weniger überschaubar scheinen, davor haben viele Anleger eine gewisse Schwellenangst. In den Ausführungen von Daniel Kalt, Thomas Blaser, Stv. Leiter Wealth Management Region Bern, und Christoph Bassenge als Anlagespezialist wurde die heikle Weltwirtschaftslage klar aufgezeigt. Sich als Anleger sicher im Markt zu bewegen, verlange viel Fachkenntnis und die Möglichkeit, sich laufend aktuell informieren zu können, führte Daniel Kalt aus. In der grössten Schweizer Bank, der UBS, stehe den Analysten rund um die Uhr ein weltweites Informationsnetz zur Verfügung, das jederzeit über Veränderungen in den einzelnen Märkten Aufschluss gebe. Kalt: «Diese Dienstleistungen zu nutzen, verlangt von den Anlegern Vertrauen. Die positive Entwicklung des Anlagevolumens der UBS zeigt, dass dieses Vertrauen von den Kunden klar vorhanden ist.» Peter Wenger>

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