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Schüsse in den PC

thunWährend die zivile Schiesstätigkeit in der Thuner Schiessanlage Guntelsey im vergangenen Jahr abgenommen hat, legte das Militär zu.

«Der Start mit der neuen Trefferanzeigeanlage ist nach anfänglichen Problemen geglückt», sagte Ulrich Brügger, Präsident der Vereinigten Schützengesellschaften der Gemeinde Thun (VSGT) an der Delegiertenversammlung am Freitagabend. Angesprochen war die Scheibenerneuerung in der Schiessanlage Guntelsey. Nach dem Erneuern ist die Anlage mit dem Computer vernetzt und ist auf einer modernen elektronischen Basis. «Damit lassen sich die Schüsse direkt in den PC bringen, was eine effiziente Auswertung ermöglicht», erläuterte Ulrich Brügger. An der DV wurden die Kosten präsentiert. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf 1,507 Millionen Franken. Rund 320000 Franken haben dabei die Vereinigten Schützengesellschaften der Gemeinde Thun beigetragen. Mit 250000 Franken unterstützte die Stadt Thun das Projekt. Weitere 537000 Franken hat das VBS beigesteuert. Die restlichen Gelder haben Berner Schiessportverbände sowie die Gönnervereinigung der Schützen Nationalmannschaft aufgebracht. Wie der Präsident in seinem Jahresbericht weiter ausführte, hat der zivile Schiessbetrieb in der Guntelsey im vergangenen Jahr abgenommen. Die Thuner Schützen schossen im letzten Jahr 349 840 Patronen. Dies sind knapp 57 900 Schuss weniger als 2009. Zugenommen hat hingegen die militärische Schiesstätigkeit. Das Militär schoss 2010 rund 75600 Patronen mehr als im Vorjahr, nämlich insgesamt 582190 Schuss. Die Jahresrechnung 2010 der VSGT schliesst mit einem Einnahmenüberschuss von rund 3700 Franken. Dies bei Ausgaben von 151060 Franken. Für das laufende Jahr konnte Kassier Sepp Steffen ein fast ausgeglichenes Budget mit Aufwendungen von 132500 Franken präsentieren. Präsident Ulrich Brügger und der gesamte Vorstand wurden für eine weitere Amtszeit bestätigt.Stefan Kammermannwww.thunerschuetzen.ch>

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