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Schon der dritte Podestplatz

Fränzi Mägert-Kohli reitet auf der Erfolgswelle: Im Weltcup-Parallel-Riesenslalom von Nendaz belegte die Steffisburgerin Platz 3. Am European Open der Freestyler in Laax sprang der Zürcher Iouri Podladtchikov aufs Podest.

Fränzi Mägert-Kohli belegte in Nendaz den dritten Platz; es war der dritte Podestplatz im vierten Weltcup-Parallel-Riesenslalom in diesem Winter. Im Alpinweltcup der Snowboarder rückte die Steffisburgerin damit auf Platz 2 vor – 10 Punkte hinter Nicolien Sauerbreij (Ho). «Schade, hat es nicht zum gelben Trikot gereicht», sagte Mägert-Kohli, «es wäre das erste Mal in meiner Karriere gewesen.» Trotzdem war sie «sehr zufrieden». Den Finaleinzug vergab die 27-Jährige im Duell mit der späteren Siegerin Jekaterina Tudigeschewa (Russ) mit einem Fahrfehler zu Beginn des zweiten Durchgangs. «Sie machte den Schwung zu früh zu und hatte daher zu viel Gewicht auf dem vorderen Fuss», nannte Christian Rufer, Trainer des Schweizer Teams, die Ursache für den Absitzer Das gleiche Problem hatte Mägert-Kohli bereits im Halbfinal von Kreischberg den Sieg gekostet, daher sprach sie gestern von «einem Schlüsselerlebnis. Ich werde nun mit dem Trainer eine Videoanalyse vornehmen und dann den technischen Mangel vor Olympia noch eliminieren.» Rufer bleibt optimistisch Weniger gut lief es den helvetischen Männern. Marc Iselin war als Elfter noch der Beste des einst dominanten Teams. «Es gibt kein grundsätzliches Problem; die Ranglisten entsprechen in diesem Winter bisher nicht den Fähigkeiten, was sich auf den mentalen Bereich auswirkt», urteilte Rufer. Sind Simon Schoch und Konsorten noch in der Lage, aufs Podest zu fahren? Rufer antwortete kurz und bündig: «Durchaus.» Simmen Neunter Am Burton European Open in Laax belegte Iouri Podladtchikov, Zürcher mit russischen Wurzeln, in der Halfpipe hinter zwei Finnen Platz 3. Die besten Amerikaner fehlten im Bündnerland freilich. Der in Krattigen wohnhafte Bündner Gian Simmen belegte Rang 9; obwohl der Olympiasieger von 1998 technisch nicht mehr ganz mithalten kann, gehört er noch nicht zum alten Eisen. Bei den Frauen sprang Ursina Haller als Zweite aufs Podest.Adrian RuchResultate Seite 18>

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