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Schönerer Weg zur Gurtenbahn

wabernDie Gemeinde

Zurzeit sind die Dorf- und Kirchstrasse in Wabern in einem sehr schlechten Zustand. «Teilweise haben sie ein altes Steinbett, wie zu Vorkriegszeiten», so Rudolf Käser, Abteilungsleiter Verkehr und Unterhalt der Gemeinde Köniz. Mit der Sanierung der Strassen plant die Gemeinde auch deren Aufwertung: So soll die Umgebung des alten Wabernstocks attraktiver gestaltet werden und eine Tempo-30-Zone für Beruhigung im Dorfzentrum sorgen. Für den Zugang zur Gurtenbahn wird eine Begegnungszone mit Tempo 20 geplant. «Bereits jetzt gehen viele Fussgänger auf der Strasse, da das Trottoir zu schmal ist», erklärt Käser. Eine Begegnungszone mit Bäumen sei für die Fussgänger offener, freundlicher und sicherer. An einem Informationsanlass für die Bevölkerung am Mittwochabend wünschten sich zudem einige Anwesende Sitzbänke, damit sich ältere Gurtenbesucher auf dem Weg zur Bahn ausruhen könnten. Auch der Vorplatz der Gurtenbahn-Talstation soll erweitert werden. «Mit der neuen Überbauung Quellfrisch, die auf dem Gelände der ehemaligen Gurtenbrauerei gebaut wird, können Autos und Cars dort nicht mehr wenden», erklärt Käser. Deshalb muss die Felskante um fünf bis zehn Meter zurückversetzt werden. Wie der Fels genau abgebaut wird, konnte Käser aber noch nicht sagen. Viele positive Reaktionen Das Projekt stiess bei der Bevölkerung grösstenteils auf Zustimmung. «Wir erhielten aus der Mitwirkung 31 Eingaben. Über die Hälfte der Rückmeldungen waren positiv», sagte Käser am Infoanlass. Der grösste Kritikpunkt war, dass künftig nicht mehr von der Dorfstrasse in Richtung Bern abgebogen werden könne. Dieser Linksabbieger hätte entfernt werden sollen, um den Fussgängern in Richtung Gurtenbahn mehr Platz zu geben. Protest dagegen gab es nicht nur in Form von Eingaben, sondern auch am Anlass selbst. «Ich habe zwischen 15 und 17 Uhr nachmittags 250 Autos gezählt, die hier links abgebogen sind», enervierte sich ein Anwohner. «Da kann man den Abbieger nicht einfach aufheben.» Ein weiterer lebhafter Diskussionspunkt unter den rund 35 Anwesenden war der Wunsch nach einer Verlängerung der Tempo-30-Zone bis vor das Schulhaus Morillon. Umstritten war, was für die Schülerinnen und Schüler sicherer wäre: Eine Tempo-30-Zone oder ein gesicherter Fussgängerstreifen. «In gewissen Punkten waren wir wohl zu optimistisch», sagte Projektleiter Luc Ebinger abschliessend am Anlass. Dies besonders im Falle des Linksabbiegers, wo die Projektgruppe nochmals über die Bücher geht. Das Projekt soll 2015 abgeschlossen sein und wird voraussichtlich 4 bis 5 Millionen Franken kosten.Jessica King>

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