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Schlossberg: «Für alle zugänglich»

Die Stadt hat mit den Schlossberg-Investoren Differenzen ausgeräumt. Details werden nicht

Das Projekt für die neue Nutzung des Thuner Schlossbergs – und vor allem die fehlende Information seitens der Stadt und der Investoren – sorgt in Thun seit Monaten für Gesprächsstoff. Zahlreiche Leser gaben ihrer Besorgnis über die Zukunft des Thuner Wahrzeichens in Briefen an diese Zeitung Ausdruck (wir berichteten mehrmals). Gestern teilte die Stadt Thun nun mit, dass «die Verhandlungen mit einem Investor für die künftige Nutzung der Schlossberg-Liegenschaften in eine weitere Runde» gingen. In wesentlichen Fragen hätten noch Differenzen bestanden. «Diese konnten zwar anlässlich der jüngsten Verhandlungen von letzter Woche ausgeräumt werden, doch muss der Entwurf des Baurechtsvertrages überarbeitet und neu diskutiert werden», heisst es weiter. Details werden weiterhin nicht bekannt gegeben, «solange der definitive Vertrag nicht unterschrieben ist». Weiterhin zugänglich Der Gemeinderat betont aber in seiner Mitteilung nochmals: «Dabei ist aber klar und auch vom potenziellen Partner erwünscht, dass der Schlossberg der Öffentlichkeit auch weiterhin zugänglich bleiben soll und gemeinsam mit der Stiftung Schlossmuseum Lösungen gesucht werden, wie deren Bedürfnisse in das Gesamtkonzept aufgenommen werden können.» Die Liegenschaften auf dem Thuner Schlossberg – mit Ausnahme des mittelalterlichen Donjons und des Schlosshofes – sollen neu genutzt und belebt werden, sei es touristisch, kulturell, sozial oder zum Wohnen: Dafür hatten drei potenzielle Partner bei der Stadt Thun Interesse angemeldet. Der Gemeinderat favorisierte ein Projekt und führt mit dessen Urheber – wie diese Zeitung berichtete, handelt es sich um Hans-Ulrich Müller, Leiter bei der Credit Suisse für die Region Bern Mittelland und als Retter der maroden Kartonfabrik Deisswil in den Medien – seit Ende 2009 Verhandlungen. Die beiden andern Interessenten kämen dann zum Zuge, wenn keine Einigung zustande käme. mik/pd >

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