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Schlechter Lohn für gute Leistung

fussballNach drei Siegen in Folge musste sich der klar bessere FC Langenthal gegen Allschwil mit einem 1:1-Remis begnügen.

Der Bann ohne Gegentore ist bei Langenthal in der laufenden Rückrunde durch das Gegentor des Allschwilers Bamassy gebrochen. Dadurch liessen sich die Platzherren jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Mit der nötigen Geduld und grosser Laufbereitschaft erarbeiteten sich die Langenthaler viele zum Teil hochkarätige Abschlussmöglichkeiten. Angestachelt durch die bis dato sehr gute Serie, übernahmen die Oberaargauer sofort das Spieldiktat. Dabei zeigte das Neuenschwander-Team gepflegten technisch guten Fussball, stand in der Defensive kompakt, liess den Gegnern zu Beginn kaum Raum, sich zu entfalten. Nach 19 Minuten blieb der Torschrei der einheimischen Fans in den Hälsen stecken, als Stürmer Hügli nur den Pfosten traf. Die Dominanz der Gastgeber nahm stetig zu. Binaku sündigte aber im Abschluss. Gleich beim ersten Eckball gelang Bamassy die glückliche, dem Spielverlauf absolut nicht entsprechend, frühe Führung. Nur fünf Minuten später hiess es 1:1. Oezdemir bediente Bigler, welcher sein erstes Tor für die Langenthaler zum Ausgleich erzielte. Langenthal in Überzahl Kurz vor der Pause überschlugen sich die Ereignisse auf dem Platz. Zuerst zwang Bigler Allschwil Goalie Offenhäuser zu einer Glanzparade. Danach folgte die Dummheit von Allschwils Demiri. Bereits verwarnt, wusste sich dieser nur mit einem weiteren unnötigen Foul an die Adresse von Pallas zu helfen und durfte vorzeitig den Gang in die Kabine antreten. Auch Durchgang zwei gehörte den Platzherren. Immer wieder gelang diesen gute Aktionen resp. gute Spielzüge. Dabei trat eine altbekannte Schwäche der Oberaargauer zu Tage: die Chancenauswertung respektive das Unvermögen vor dem gegnerischen Tor im Abschluss. Das Team von Cheftrainer Neuenschwander startete nach 70 Minuten eine beeindruckende Schlussoffensive. Hüglis Freistoss segelte knapp übers Tor. Allschwil war bis zum Ende praktisch nur noch mit grosser Defensivarbeit beschäftigt. Cubi und Binaku versiebten gute Möglichkeiten. Nur Minuten später scheiterte Bigler an Offenhäuser. Dem eingewechselten Gemperle erging es in der Schlussminute nicht besser. Sein Kopfball segelte knapp am Tor vorbei. Letztlich blieb es beim für die Langenthaler enttäuschenden Remis. Trotzdem , die Ungeschlagenheit nach der Winterpause dauert an. Ausländisches Trio Übrigens: Dieser Match wurde im Rahmen des Uefa-Schiedsrichterprojektes «Core» von einem neutralen Trio aus Andorra geleitet. Einige talentierte europäische Nachwuchsschiedsrichter befinden sich seit knapp zwei Wochen an einem Ausbildungskurs in Nyon und hatten am vergangenen Wochenende Einsätze in dieser Liga erhalten. Auch am nächsten Wochenende kommen sie wieder zum Einsatz. Roland Jungi >

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