Zum Hauptinhalt springen

Sage

Lead

Der grimmige Jäger Um die Burg Grimmenstein bei Wynigen rankt sich eine Spukgeschichte, nachzulesen im 1995 erschienenen Sagenband des Limmat-Verlags. Laut dieser Volkserzählung soll es sich beim letzten Ritter von Grimmenstein um einen gottlosen Kerl gehandelt haben, der nicht davor zurückschreckte, auch an heiligen Tagen seiner Jagdleidenschaft zu frönen. Eines Sonntags erlegte er drei Hirschjunge mitsamt ihrer Mutter. Die Untat wurde gerächt: Als der Frevler in die Burg zurückgekehrt war, fand er seine Frau und die drei Söhne tot vor, erschossen von seinen eigenen Pfeilen – so, wie es die Frau am Abend zuvor geträumt hatte. Da stiess sich der Ritter das Schwert in die Brust. Wörtlich schliesst die Sage: «Zerfallen liegt Grimmenstein, die Feste des wilden Jägers. Bricht aber Krieg und Pest ins Land, dann steigt der Ritter aus seinem Grabe. Dreimal stösst er ins Horn, fährt dann brausend und tobend durch die Luft und ruft Knappen und heulende Hunde. Angstvoll wirft sich der Bauer zur Erde, wenn er die wilde Jagd kommen hört.»heb>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch