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Rund 50 Verletzte pro Jahr

Viele Rodelbahnen seien unsicher: Dies zeigt ein Test des «Gesundheitstipps». Er liess vor einem Jahr zehn Bahnen vom deutschen TÜV untersuchen. Vier Rodelbahnen seien ungenügend, ergab der Test. Darunter auch die Rodelbahn auf der Heimwehfluh ob Interlaken. Nur zwei Bahnen erhielten die Note gut – darunter jene am Oeschinensee ob Kandersteg. Die Betreiber reagierten auf die Kritik. Die Heimwehfluhbahn schrieb dem Gesundheitstipp, man halte die Sichtweite für ausreichend, weil die Schlitten einen kurzen Bremsweg hätten. Zur Kritik des TÜV, dass an einigen Stellen Baumstämme oder Felsbrocken zu nah an der Strecke sind, schrieb die Bahn: «Wir hatten noch nie Probleme damit.» Laut Suva-Statistik verletzen sich jedes Jahr rund 50 Personen. In dieser Zahl sind nur Berufstätige enthalten – Kinder, Hausfrauen, Pensionierte und Touristen sind nicht mitgezählt. In Deutschland und Österreich müssen Rodelbahnen jedes Jahr von einer unabhängigen Stelle geprüft werden. Nicht so in der Schweiz: Eine Kontrolle ist in vielen Kantonen freiwillig. cng >

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