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Rote Welle in der Agglo

VerkehrBerns Norden wird zur Stau-Testzone: Ab 2013 stehen dort mehr Ampeln – wenn die Finanzierung klappt.

Stossstange an Stossstange – schon heute ist der Stau zu Spitzenzeiten auf den Strassen rund um Bern an der Tagesordnung. Doch es wird noch schlimmer: Bis ins Jahr 2030 soll der Individualverkehr in der Region Bern um 24,1 Prozent zunehmen, lautet die Prognose. Die Verkehrsplaner wollen dieses Problem unter anderem mit Verkehrsdosierung und -steuerung lösen: Ampeln an den Agglomerationsrändern stauen die Autos gezielt, damit der Verkehr im Ortsinnern nicht zusammenbricht. Ab 2013 könnte dieses Szenario, das in Köniz, Wabern und Bern bereits Alltag ist, auch in Münchenbuchsee, Zollikofen und Schönbühl gelten: Der Norden Berns soll zur Stau-Testzone werden. Informationsanzeigen sollen dem Frust der Autofahrer vorbeugen: Wer weiss, wie lange und weshalb er vor einer Ampel warten muss, sucht keine Alternativrouten, hoffen die Planer. Rund 10 Millionen Franken müssten für das Pilotprojekt investiert werden, schätzt Kantonsoberingenieur Stefan Studer. Wenn es sich bewährt, soll dieses Verkehrsmanagement künftig in der ganzen Agglomeration Bern gelten. Zurzeit laufen Diskussionen über die Finanzierung. Bund, Kanton und die betroffenen Gemeinden sollen sich beteiligen.sarSeite 7>

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