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Die Kündigung wurde zurückgezogen

Nach dem Streit haben sich die Gemeinde und der Schreiber in einer Vereinbarung gefunden.

Gemeindeschreiber Fredy Huber hat die Auflösung seines Arbeitsvertrags beim Regierungsstatthalteramt angefochten - mit Erfolg: Die Gemeinde Müntschemier hat die Kündigung zurückgezogen (Archivbild).
Gemeindeschreiber Fredy Huber hat die Auflösung seines Arbeitsvertrags beim Regierungsstatthalteramt angefochten - mit Erfolg: Die Gemeinde Müntschemier hat die Kündigung zurückgezogen (Archivbild).
Tanja Buchser

Die Zusammenarbeit dauerte nur ein gutes halbes Jahr und endete im letzten November abrupt. Die Gemeinde Müntschemier stellte nach nur sieben Monaten Gemeindeschreiber Fredy Huber per sofort frei.

Nach Hubers Anstellung sei nicht alles so gelaufen, wie sich der Gemeinderat das vorgestellt hatte, schrieb Gemeindepräsident Raynald Richard damals im Editorial von «Müntschemier Info».

Dem Gemeinderat sei es leider nicht gelungen, «trotz viel Einsatz die Gemüter auf einen Nenner zu bringen». Dies habe zur Kündigung und zur sofortigen Freistellung Hubers geführt.

Fredy Huber hat die einseitige Auflösung der Anstellung beim Regierungsstatthalteramt Seeland angefochten. Nun hat sich die Gemeinde im Rahmen einer Vereinbarung mit Huber «vollständig geeinigt und die Kündigung zurückgezogen», steht in einer Mitteilung auf der Website.

Fredy Huber verlasse die Gemeinde auf Ende April 2020, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Die einseitige Kündigung wäre per Ende Januar wirksam geworden. Zu Details der Vereinbarung kann Raynald Richard nichts sagen.

Müntschemier hat inzwischen die Stelle des Gemeindeschreibers wieder ausgeschrieben mit dem Vermerk, dass eine interne Besetzung vorgesehen sei.

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