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«Red Shoes» taufen und spenden

Café bar MokkaMorgen laden die Red Shoes aus Hünibach zur Taufe ihrer ersten

«The Very Best of the Greatest Hits and the Essential of Red Shoes» – hat sich hier eine Jahrhundert-Band in Eigenregie ein musikalisches Denkmal gesetzt? Nicht ganz. Die Red Shoes aus Hünibach gibt es seit April 2009 und bei der EP mit dem vielversprechenden Titel handelt es sich um das erste Werk der fünfköpfigen Rock’n’Roll-Truppe. Sänger Josua Romano kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen: «Der EP-Name ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen.» Morgen präsentieren er, Markus Häni, Simon Eisenmann, Kevin Baumgartner und Patrick Read Lieder aus ihrem frisch gepressten Silberling an einem Konzert in der Thuner Café Bar Mokka – und laden gleichzeitig zur Plattentaufe. Aufgenommen haben die 19- bis 21-jährigen Musiker ihre EP in Adelboden bei Sound Level. «Von unseren rund 20 Songs haben wir vier auf die Scheibe gepackt», sagt Romano. «Die Songs repräsentieren unser ganzes Musik-Spektrum.» Will heissen, dass sich auf dem ersten Werk sowohl rockige als auch ruhige Stücke befinden. Musikalisch beeinflusst sind die Hünibacher von bekannten Bands wie Lynyrd Skynyrd, Aerosmith oder Guns ’n’Roses. Einnahmen gehen ans Mokka Obwohl die Red Shoes in ihrer noch jungen Karriere bereits im Berner Bierhübeli oder auf der Waldbühne des Gurtenfestivals aufgetreten sind, bedeutet ihnen der Gig im Mokka eine Menge. «Im Grossraum Thun ist der Club nach wie vor das Geilste, was es gibt. Dass wir dort spielen dürfen, ist Ehre und Motivation zugleich», meint Josua Romano. Zu Mokka-Betreiber Pädu Anliker hat der Red Shoes-Sänger ohnehin ein spezielles Verhältnis: Er und Bandkollege Markus Häni haben in der Cholere in Hünibach eine WG, genau am gleichen Ort, wo auch Anliker früher gewohnt hat. Auf die Idee, die Einnahmen des morgigen Konzerts dem Club zu spenden, sind die Red Shoes spontan gekommen. «Es ist klar, dass wir als junge Band das Geld gut gebrauchen könnten. Das Mokka braucht das Geld aber noch viel mehr», sagt Romano. Mit einer gehörigen Portion Rock’n’Roll und einer «Riesen-Party» will die Band dafür sorgen, dass der Club am Freitagabend mit zahlenden Besuchern gefüllt ist. Und auch wer die Hünibacher schon öfters gesehen hat, darf sich speziell auf den Gig freuen, denn Josua Romano verspricht: «Morgen gibt’s wieder einmal zwei brandneue Songs, die wir noch nie vor Publikum gespielt haben.» Gabriel Berger>

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