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REchtliche Folgen

Die Polizei zeigt 153 Personen an, 140 erhielten eine Fernhalteverfügung. Ob die Angeschuldigten einen Eintrag ins Strafregister erhalten, entscheidet der Richter.

153 Personen wurden nach der Anti-WEF-Demo angezeigt. Sie stammen mehrheitlich aus den Kantonen Bern und Zürich. Sie müssen sich laut der Polizei wegen Landfriedensbruch vor dem Richter verantworten. Landfriedensbruch kann mit Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Einige müssen sich zusätzlich wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, Verstösse gegen das Waffengesetz und Widerhandlungen gegen das Vermummungsverbot verantworten. Eine Person wurde schon vorher polizeilich gesucht. Ob es sich dabei um die von Sicherheitsdirektor Reto Nause am Samstag gesichtete Andrea Stauffacher handelt, wollte Polizeisprecher Michael Fichter nicht sagen: «Zu konkreten Personen machen wir keine Angaben.» In den News von «Telezüri» beantwortete Stauffacher, eingekesselt beim Bollwerk, einige Fragen. Die Zürcher Ökoaktivistin wurde vom Bundesstrafgericht wegen Sprengstoffanschlägen zu einer unbedingten 17-monatigen Freiheitsstrafe verurteilt. 140 schriftlich begründete Fernhalteverfügungen wurden ausgestellt. Die betroffenen Personen durften während 24 Stunden die Berner Innenstadt nicht mehr betreten. Die Polizei stellte Pfeffersprays, Petarden, Schutzbrillen und Helme sicher.cab>

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