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Rat fordert Geld für Schlossberg

Thun HistorischDer Regierungsrat verlangte vor

Im August 1961 ging der Berner Regierungsrat mit einer nicht gerade günstigen Bitte auf den Grossen Rat zu: Für den Umbau und die Renovation des Schlosses Thun forderte er einen Kredit in Höhe von 908400 Franken. Mit diesem Betrag sollten unter anderem die drei Richterämter des Amtsbezirks Thun auf dem Schlossberg untergebracht werden, das Bezirksgefängnis saniert sowie das Regierungsstatthalteramt und die Wohnungen der Gefangenenwärter neu eingerichtet werden. Was in Thun vor 50 Jahren ausserdem für Schlagzeilen sorgte: 1.8.1961 In der kurzen Zeit von zehn Tagen wurden die fünf Ausstellungshallen für die OHA auf dem Areal der Kunsteisbahn fertig gebaut. Gegenwärtig ist der Innenausbau der Ausstellungsstände in vollem Gang. 7.8.1961 Der Hauptgasse-Leist führt eine Werbeaktion für die Hauptgasse durch. Vom 11. bis 24.August werden 70 bis 80 Fahnen von verschiedenen Staaten über den Schaufenstern der Läden aufgehängt. In den Auslagen werden die Herstellungsländer der Produkte mit kleinen Fähnchen angezeigt. Die Kunden werden in sieben Sprachen bedient. 11.8.1961 Die Stadtbibliothek besitzt laut Verwaltungsbericht über 38000 Bände. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 10480 Bücher ausgeliehen. 73 Prozent der ausgeliehenen Bücher gehören der Belletristik an. 16.8.1961 Das Kantonale Auto-Expertenbüro an der Gemmistrasse ist seit einigen Wochen provisorisch in Betrieb. Sobald die Umgebungsarbeiten und die Arbeiten für die Zufahrts- und Wegfahrtswege beendet sind, wird die ganze Einrichtung mit Prüfstand offiziell eröffnet. 18.8.1961Nachdem in den vergangenen zwei Tagen die Spitzen der umliegenden Berge mit Schnee bedeckt wurden, sanken auch im Tal die Temperaturen empfindlich. In den Aussenquartieren von Thun wurden nur 5 Grad über dem Gefrierpunkt gemessen. 18.8.1961Das Bauvolumen der Stadt Thun stieg 1960 um 7,5 Prozent auf 34,6 Millionen Franken. Mit 522 neu gebauten Wohnungen erreichte der Wohnungsbau in Thun ein nie da gewesenes Ausmass. Dies sind 115 Prozent mehr als 1959 und 150 Prozent mehr als 1950/1951. In den vergangenen 10 Jahren wurden in Thun 2419 neue Wohnungen gebaut. 19.8.1961 Beim Thuner Stadtbauamt ist die Stelle einer Sekretärin neu zu besetzen. Lohn je nach Ausbildung/Erfahrung gemäss Besoldungsordnung: Fr.720.– bis Fr.900.– monatlich, plus eventuelle Kinderzulagen. 21.8.1961 Zum Saisonauftakt glückte dem FC Thun auf der Schützenwiese in Winterthur ein 2:1-Sieg gegen den FC Winterthur. Die Tore markierten Grünig und Haldemann. 24.8.19611570 Gäste aus dem Ausland und 1745 Besucher aus der Schweiz hatten die Stadt Thun im Juni zum Ziel. Sie übernachteten während 9209 Nächten in Thun. Geöffnet waren 17 Gastbetriebe mit 498 Betten. Die Bettenbelegung erreichte 61,6 Prozent. 24.8.1961 Eine Beilage ist der zum 2.Mal in Thun durchgeführten OHA gewidmet. Ein Schwergewicht wird auf die Mode gelegt, da die Schweizerische Baumwoll- und Stickerei-Schau an der Ausstellung zu sehen ist. Dazu wird eine Spezialschau über das einheimische Holz und seine Bedeutung für die Wirtschaft gezeigt. 25.8.1961 In der Stadt Thun stehen 218 Wohnungen leer. Diese hohe Ziffer wurde seit den 30er-Jahren nie mehr erreicht. Prozentual steht Thun mit einem Leerwohnungsbestand von 2,34 Prozent an der Spitze aller Schweizer Städte. 26.8.1961 Das Haus Freienhof Nr. 7 wird in einer 2-farbigen Reportage in der Nummer 34 des «Schweizer Familien Wochenblattes» als das «Thuner Künstlerparadies» bezeichnet. Im Haus sind Goldschmied Ittig, Knud Jacobsen/Maler und Grafiker, Rahmenmacher von Gunten, Etienne Clare/Grafiker und Maler und Kunstmaler Gmünder einquartiert.pdQuelle: Stadtarchiv Thun>

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