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Punkt dank guter ersten Hälfte

FussballHätte Dürrenast gegen den SC Bümpliz seine Chancen in der ersten Halbzeit besser genutzt, wäre mehr dringelegen als das 1:1.

Gerade mal 21 Jahre betrug der Altersdurchschnitt von Dürrenast im Spiel gegen den SC Bümpliz. Ihr grosses Potenzial liessen die jungen Thuner teilweise auch beim 1:1 gegen Bümpliz aufblitzen. So verzückten sie die Zuschauer in der ersten Halbzeit mit einem Offensivspektakel. Danach bauten sie aber stark ab, am Ende mussten sie gar mit dem Punktgewinn zufrieden sein. Furiose erste Halbzeit In der Startviertelstunde konnten die Stadtberner das Spiel noch ausgeglichen gestalten, dann aber übernahmen die zweikampfstarken Thuner das Zepter. Defensiv liessen sie dem SC Bümpliz kaum Spielraum und gewannen deutlich mehr Zweikämpfe als die Gäste. Und in der Offensive überraschten sie die Bümplizer Abwehr immer wieder mit ihren schnell vorgetragenen Angriffen. Vor allem Flügelspieler Marco Wittwer sorgte für viel Druck und Kreativität auf der linken Seite. In der 30. Minute lancierte Marco Pulfer seinen Mitspieler Patrick Fuhrer mit einem gekonnten Pass über die Abwehr. Fuhrer kontrollierte den Ball mit der Brust, dribbelte Bümpliz-Goalie Marc Pfister aus und schob den Ball zur verdienten 1:0-Führung ein. Keine fünf Minuten später scheiterte Matthias Jaun nach schöner Vorarbeit von Fuhrer alleine vor dem Tor an Goalie Pfister. Dürrenast-Trainer Jürg Frey war mit der Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit zufrieden, bemängelte aber die fehlende Effizienz: «Wir hätten in dieser Druckphase eins, zwei Tore mehr schiessen müssen. Dann wäre heute ein Sieg möglich gewesen.» In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern ein anderes Bild. Das an Kunstrasen gewohnte Bümpliz hatte sich jetzt besser an Gegner und Terrain angepasst und war die spielbestimmende Mannschaft. Verdient gelang ihnen zwanzig Minuten vor Spielende durch einen Foulpenalty der Ausgleich. Fuhrer in Rage ausgewechselt «In der zweiten Halbzeit fehlte uns die nötige Ruhe», sagte Frey nach Spielschluss. Besonders ärgerte ihn, dass er seinen besten Mann Fuhrer in der 60.Minute wegen einer Platzverweisgefährdung auswechseln musste. Nach einem Gerangel geriet Fuhrer derart in Rage, dass sich Frey zu einem Wechsel gezwungen sah. Er habe vor dem Spiel noch mit seinem Stürmer über dessen Verhalten gesprochen, deshalb ärgere ihn diese Aktion besonders. Dürrenast musste in der Schlussphase noch einige heikle Situationen überstehen. Am Ende war das 1:1 aber ein gerechtes Resultat. David Mühlemann>

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