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Protest-Konzert: Greis klimaneutral, aber leis

AKW-GegnerBereits seit einer Woche campieren die AKW-Gegner vor dem Hauptsitz der BKW. Gestern trat

Gestern trafen sich AKW-Gegner jeden Alters zum 4.Protest-Pick-nick vor dem Hauptsitz der BKW am Viktoriaplatz. Dort, zwischen Tulpen und Zelten, wollen die Aktivisten die Abschaltung des AKW Mühleberg erzwingen. Unterstützung erhalten sie aus dem Quartier sowie von mehr oder weniger bekannten Künstlern und Musikern. So auch von Rapper Greis, der gestern Mittag spontan zum Minikonzert lud. Greis erklärte dem Publikum – es waren etwas über 100 Leute erschienen –, dass er seinen Stromverbrauch letztes Jahr um zwölf Prozent habe senken können. Dies allein mit der Installation von Stromschienen sowie dem konsequenten Abschalten elektronischer Geräte. Greis betonte, das Spontankonzert, das er mithilfe eines solarbetriebenen Verstärkers gab, sei klimaneutral gewesen. Entsprechend leise waren denn auch die Töne. Ausstiegsszenario überlegen Die Stadt toleriert das Zeltdorf vorderhand weiterhin, sagt Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP). «Es gibt kein Ultimatum.» Zwar habe es vereinzelt Klagen von Anwohnern gegeben, dass AKW-Gegner in ihren Garten gepinkelt hätten. Die Aktivisten würden sich ansonsten aber an die Regeln halten. Am Montag traf sich der Gemeinderat erneut mit ihnen zum Gespräch. Während die AKW-Gegner an ihrer Forderung festhalten und den Platz erst räumen, wenn die BKW Mühleberg abschaltet, wünscht sich Nause einen realistischeren Zeithorizont: «Es wäre von Vorteil, wenn sie sich ein Ausstiegsszenario überlegen würden.» as;Greis vor der BKW. Bilder vom Auftritt des Rappers. www.greis.bernerzeitung.ch >

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