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Probleme, die ein Hausmann hat

kindererziehungAm Freitag lud der Tageselternverein Thun seine Mitglieder

Jede Woche begeistert «der Hausmann der Nation», Bänz Friedli, Tausende mit seiner Kolumne im «Migros-Magazin». Nun ist er mit seinem Programm, welches rund um sein neustes Buch «Wenn die mich nicht hätten» aufgebaut ist, unterwegs. Am Freitag nun machte der bekannte Vater und Autor auch Halt in Thun – und zwar auf Einladung des Tageselternvereins, und dies im Theater Alte Oele. Gekonnt parodierte der Kolumnist Schweizer Dialekte, seine Kinder und erzählte witzige Anekdoten aus dem Leben eines Hausmanns. «Wie haltet ihr das nur aus?», rief Bänz Friedli zu Beginn ins Publikum. Er habe nämlich jeden Donnerstag einen Mittagstisch, und er sei immer im Zwiespalt, was er nun den fremden Kindern sagen sollte, was er durchlassen dürfe und was nicht. So kam er denn auch auf seine eigenen Kinder zu sprechen, mit denen er schon genug zu kämpfen habe. «Sollte eingesperrt werden» Hans beispielsweise spiele gerne mit Polly Pocket. «Der Typ, der diese Dinger erfunden hat, sollte eingesperrt werden. Am besten gleich mit unserem Architekten», regte sich auf der Thuner Bühne Friedli auf. Denn die kleinen Büstenhalter, welche Hans natürlich alle schon «abknüblet» habe, seien extrem schnell im Staubsauger verschwunden, den Mann dank dem genialen Architekten sowieso nirgends verstauen könne. Zum Leben eines Hausmanns gehört aber laut Bänz Friedli, dem Vater, nicht nur das Einsaugen von Polly-Pocket-Kleidungsstücken, sondern auch das Putzen der Fläche auf dem Dampfabzug. «Ich habe immer die Frauen ausgelacht, die an Putzpartys gingen», erzählte er. «Nachdem ich das wohl siebzehnte Mal eingeladen worden war, gab ich schliesslich doch nach und ging an eine solche Jemako-Party», sagt Bänz Friedli, der seitdem zum Jemako-Jünger geworden sei, «nur mit diesen Tüchern kriege ich die fettige Dampfabzugsablage sauber», begründete er das. Mobility und sexy Polizisten Gelegenheitsfahrer Friedli erzählte auch von seiner Begegnung mit dem Polizisten Jenzer. Da er selber kein Auto besitzt, mietete er einen Wagen der Mobility, um seine Tochter Anna Luna zu einem Fussballmatch zu fahren. Selbstverständlich kassierte er eine saftige Busse für inkorrektes Fahrverhalten und regte sich über eine seiner Umfragen auf. Diese ergab nämlich, dass Polizisten auf dem dritten Platz der sexiesten Berufe seien. Des Weiteren parodierte der Berner, der mit seiner Familie in Zürich lebt, die heutige Jugendsprache und erklärte dabei auch, dass in seiner Jugend die Sprache der Secondos das Nonplusultra gewesen sei. Gianluca aus seiner Klasse, ein wahrer Gigolo, war deshalb auch sein grösstes Vorbild, und nach kurzer Zeit versuchte die gesamte Klasse den Italiener nachzumachen. Er könne also auch verstehen, warum die heutigen Kinder gerne einen Akzent aus dem Balkan annehmen würden.Irina Eftimie>

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