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Privatjet bei Bever abgestürzt

flugzeugabsturzDer Absturz eines Kleinflugzeuges bei Bever im Oberengadin hätte um ein Haar ein Unglück im kleinen Dorf verursacht.

Ein Business-Jet ist im Oberengadin bei Bever während des Landeanflugs abgestürzt. Beide Piloten kamen ums Leben. Passagiere waren keine an Bord. Das Dorf Bever entging um Haaresbreite einem Unglück: Das Flugzeug schlug am Dorfrand 50 Meter vom Bahnhof entfernt auf. Die Absturzstelle liegt direkt neben den stark befahrenen Gleisen der Rhätischen Bahn und einer Trafostation, wie die Polizei mitteilte. In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere Gewerbebauten. Knapp 100 Meter entfernt liegt ein Wohnquartier des kleinen Dorfes. Der in Deutschland immatrikulierte Kleinjet vom Typ Premiere 1 war in Zagreb in Kroatien gestartet. Heute sollte er mit Passagieren nach Rom weiterfliegen. Beim Landeanflug um 15 Uhr auf den Flughafen in Samedan sahen sich die Piloten aus noch ungeklärten Gründen gezwungen, die Landung abzubrechen und durchzustarten. Es schneite und die Sicht war schlecht. Die Besatzung flog eine Schleife, um zu einem zweiten Landeversuch ansetzen zu können. Dabei stürzte die Maschine ab und geriet in Vollbrand. Beim Absturz durchtrennte der Jet drei regionale Stromleitungen. Das Oberengadin war von Samedan bis zum 20 Kilometer entfernten Brail knapp drei Stunden lang ohne Strom. sda >

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