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Präsi rettet «Charlys Tante»

Nur drei Wochen vor der Premiere muss die Rolle von Sonjas Onkel im Schwank «Charlys Tante» infolge Krankheit des

Der Albtraum eines jeden Laientheaters ist bei der Kyburgbühne Thun eingetreten: Drei Wochen vor der Premiere muss Urs Gafner aus gesundheitlichen Gründen seine Rolle als Sonjas «Aufpass-Onkel» im Stück «Charlys Tante» abgeben. Eine Situation, die normalerweise zum Abbruch der geplanten Aufführungen führen kann. Nicht so bei der Kyburgbühne: «Daniel Anderes, Präsident derselben, springt in die Lücke und macht es möglich, dass die vielen treuen Zuschauer trotzdem in den Genuss eines vergnüglichen Theaterabends kommen», teilen die Verantwortlichen mit. Charme versprühen «Vielleicht muss ich die ersten Aufführungen noch mit dem Textbüchlein als Notnagel spielen», sagt Daniel Anderes. «Aber im Gegensatz zum rabiaten Herrn Jedermann im letzten Sommer auf dem Thuner Schlossberg kann ich nun als Onkel Roberto Charme versprühen und das Publikum zum Lachen bringen.» Bis es allerdings so weit ist, bedingt es nicht nur für ihn ein grosses Pensum an Lernen innerhalb kürzester Zeit; auch für den Regisseur Beat Kappeler und die Mitspieler ist neues Arrangieren und Umlernen angesagt. Denn die Rolle des charmanten, alle Frauen umschwärmenden Playboys Roberto wird dem neuen Darsteller angepasst – «eine Herausforderung für das ganze Team». Und dies nachdem bereits im Herbst die Rolle von Sonjas Freundin Inge – ebenfalls verursacht durch Erkrankung einer Schauspielerin – neu besetzt werden musste. Die Premiere von «Charlys Tante» findet am Mittwoch, 17.März, um 20.15 Uhr im Kleintheater Alte Oele in Thun statt. pd/heh •www.kyburgbuehne.ch >

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