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Post beharrt auf Postcard

Bürger fordern, dass Bahnkunden auf der Post Laupen ihre Billette auch mit EC-

Der Bahnhof in Laupen ist seit vergangenem März geschlossen. Seither können Bahnreisende Billette am Automaten und bei der Post beziehen. Viele Bahnkunden sind verärgert, weil sie beim Ticketkauf auf der Post ausschliesslich bar oder mit der Postcard bezahlen können (wir berichteten). Einsicht erhofft René Herzog, Präsident der Partei Forum Laupen, lancierte nun eine Unterschriftensammlung. Damit wird «die Post» aufgefordert, in Laupen das Bezahlen mit EC direkt, Visa, Mastercard und anderen Karten zu ermöglichen. «Es kann ja nicht sein, dass die Post einen Service public anbietet und nicht alle Zahlungsmittel akzeptiert», sagt René Herzog. Im Vergleich zum Angebot des mittlerweile geschlossenen BLS-Bahnschalters bedeute dies einen klaren Leistungsabbau für die Bahnkunden, findet Herzog. Den aktuellen Stand der Unterschriftensammlung gibt er nicht bekannt. Diese läuft noch bis am 20.Dezember. Unterschriftenbogen liegen in vielen Laupner Geschäften auf. Anregungen weitergeleitet Zuständig für den Bahnbillettverkauf ist Poststellenleiter Rolf Theilkäs. «Ich nehme die Anregungen der Kundschaft jeweils entgegen und leite sie weiter», sagt er. An Zahlungen mit Kreditkarten sei man nicht interessiert, weil dafür eine Kommission entrichtet werden müsse. Zahlungen mit EC-Cards könnte sich Theilkäs dagegen vorstellen. Gemeinde intervenierte Um Verbesserungen für die Bahnkunden zu erreichen, hat der Laupner Gemeinderat eine Begleitgruppe ins Leben gerufen. Diese führte Gespräche mit allen, die mit dem Billettverkauf zu tun haben. «Uns ist ja auch klar, dass wir für Laupen keine Sonderlösung erwarten können», sagt Gemeindepräsident Rolf Schorro (Forum). Gewisse Verbesserungen habe man bereits bewirken können: Die Post habe einen speziellen Schalter für Bahnkunden eingerichtet. Auch können auf Bestellung neu Kollektivbillette bestellt werden. Jetzt fehle nur, dass man die Billette mit der EC-Karte bezahlen könne, meint Schorro. Dieser Wunsch scheint zwecklos zu sein. Mariano Masserini, Mediensprecher der Schweizerischen Post, beantwortet eine entsprechende Anfrage mit: «Die Post behält sich die Exklusivität der eigenen Zahlungsmittel in ihrem Netz vor.» Laura Fehlmann >

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