Zum Hauptinhalt springen

Politiker laden zum Flirt ein

münsingen/trimstein Im Hinblick auf den Zusammenschluss der Gemeinden Münsingen und Trimstein

Seit Winter 2009/2010 verhandeln die Gemeinden Münsingen und Trimstein über einen Zusammenschluss. Während dieser Verhandlungszeit sind intensive Kontakte zwischen den Politikern der beiden Gemeinden entstanden. Die Bevölkerung selber ist jedoch noch nicht stark in dieses Projekt integriert. Deshalb wird das Vorhaben nun vom Bürotisch auf die Strassen gebracht und in der Bevölkerung bekannt gemacht. Der Gemeindepräsident von Trimstein, Peter Baumann (parteilos), sagt: «Nachdem bisher vor allem die Behörden zusammengearbeitet haben, möchten wir nun auch unserer Bevölkerung etwas bieten.» Zu diesem Zweck findet nächsten Samstag, 6.August 2011, beim Schulhaus Trimstein ein Kulturfest der Begegnung statt. Kulturen vereinen Vereine aus beiden Gemeinden organisieren am Fest gemeinsam Aktivitäten. Neben den Landfrauen Trimstein und dem Frauenverein Münsingen, die einen Grill- und Getränkestand sowie eine Kaffeestube betreiben, bieten zum Beispiel die beiden Hornussergesellschaften ein Plauschhornussen an. Daneben findet ein Hornusserwettspiel zwischen der HG Trimstein und der HG Richigen statt. Erklärtes Ziel des Anlasses ist, dass sich die Gemeinden von einer anderen Seite als auf Behördenebene näherkommen. Die zwei unterschiedlichen Gemeindekulturen sollen zusammengeführt werden, indem die Münsinger und Trimsteiner zusammensitzen und sich kennen lernen. Volksabstimmung im Auge Die Veranstalter erhoffen sich vom Fest auch eine Entscheidungsgrundlage für die kommende Volksabstimmung über den Gemeindezusammenschluss. Der Gemeinderat von Münsingen, Christoph Maurer (Grüne), sagt: «Dank der Zusammenführung des kulturellen Lebens wird die Volksabstimmung einfacher.» Verlaufen die Verhandlungen zum beabsichtigten Zusammenschluss wie bisher weiter nach Plan, kommt die Vorlage im Juni 2012 vors Volk. Wird sie angenommen, gehen Münsingen und Trimstein ab 1.Januar 2013 zusammen. Lea Stuber >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch