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Pläne für das Eyfeld

Der Ittiger Gemeinderat möchte den letzten Teil des Kirschenackerquartiers bauen. Anwohner sind skeptisch.

In vier Etappen soll das Kirschenackerquartier im Ittiger Eyfeld überbaut werden. Zwei Etappen sind bereits umgesetzt, für die dritte liegt eine Baugenehmigung vor. Wenn möglich sollen die Arbeiten noch dieses Jahr starten. Wie bei den beiden ersten Etappen sind Wohnungen vorgesehen. Der Gemeinderat will nun die Planung des vierten und letzten Teils in Angriff nehmen. Eine erste Idee präsentierte er am Donnerstag an einem Informationsabend. Wohnen und Kindergarten «Es handelt sich noch nicht um ein fertiges Projekt, sondern um eine Idee», sagte Gemeinderätin Helene Blatter (BVI). Diese sieht vor, dass auf dem Gebiet des heutigen Kindergartens nebst22 Wohnungen ein neuer Kindergarten und ein Quartierplatz entstehen sollen. Die Wohnungen sollen zwei bis drei Zimmer umfassen und für ältere Leute sowie für Alleinstehende geeignet sein. Die Parzelle gehört der Gemeinde. Noch ist unklar, wer Bauherrin sein wird. «Konflikte sind absehbar» Vorwiegend Anwohner kamen an die Informationsveranstaltung – und vorwiegend kritisch fielen ihre Voten aus. Einige waren überrascht, dass Wohnungen geplant sind. «Da bleibt zu wenig Platz für die Kinder vom Kindergarten», befürchtete eine Anwohnerin. Konflikte zwischen Kindern und älteren Leuten seien programmiert, wenn der Raum so eng sei, gaben etliche zu bedenken. Eine Kindergärtnerin räumte ein, dass der Kindergarten zwar alt, dass der dazugehörende Garten aber ein Paradies sei. Weitere Bedenken äusserten die Anwohner punkto Verkehr und Parkplatzproblematik. Andere waren froh darum, dass der Gemeinderat endlich vorwärtsmachen und das Quartier fertig bauen will. Laut Blatter entspricht der heutige Kindergarten nicht mehr den Vorschriften. Das durchmischte Wohnen soll Toleranz fördern. Eine Einstellhalle ist geplant. Ein definitives Projekt muss vom Stimmvolk abgesegnet werden.sar>

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