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Pflege- zentrum im Umbruch

oberdiessbachStart im April 2013: Der Umbau des Pflegezentrums Oberdiessbach rückt immer näher.

Am Dienstagabend um 19.30 Uhr fand die Abgeordnetenversammlung des Regionalverbandes für Pflege und Betreuung Aare- und Kiesental im Pflegezentrum Oberdiessbach (PBZ) statt. Geladen waren je zwei Abgeordnete der 22 Trägergemeinden des Verbandes, der das Pflegezentrum betreibt, sowie die Vertretung des Pflegezentrums selbst. Schwerpunkte waren der Stand der Dinge bezüglich des Umbaus des ehemaligen Spitals im April 2013 sowie kleine Änderungen im Budgetierschema. Zügiger Umbau angepeilt Der Präsident des Verwaltungsrates Peter Engimann orientierte über den Stand des Bauprojektes. Vorgesehen ist ein Umbau des ehemaligen Spitals in ein Gebäude, welches von der Infrastruktur her auf Pflege und Betreuung ausgerichtet ist. Im jetzigen Zustand bleiben zahlreiche Räume ungenutzt, darunter der ehemalige Operationssaal. «Wenn wir anfangen können, wird sofort an allen Ecken und Enden gebaut», sagte Peter Engimann. Im Verlauf der Bauarbeiten, die Kosten in Höhe von 23 Millionen Franken verursachen dürften, werden unter anderem die Doppelzimmer in Einzelzimmer umfunktioniert, die Fassade saniert, um Heizkosten zu sparen, und der Operationssaal umgebaut. Engimann weiter: «Wir haben einen engen Zeitplan, da der Betrieb für das geplante Jahr Bauzeit nach Grosshöchstetten umziehen muss. Jede Verzögerung würde uns grosse Kosten bescheren.» Stiftung als Sicherheit Diskutiert wurde auch die geplante Umwandlung des Gemeindeverbandes in eine Stiftung. Da die Gemeinden dem Bauprojekt zwar ausdrücklich zugestimmt haben, aber nicht bereit sind, Kreditgewährleistung für die 23 Millionen Franken an Baukosten zu übernehmen, sähe der Verwaltungsrat eine Stiftung als bessere Rechtsform an. Dies insofern, als eine Stiftung der Stiftungsaufsicht unterliegt und eine Änderung des Stiftungszwecks nicht infrage kommt, was dem Pflegezentrum langfristige Sicherheit und Beständigkeit bieten könnte, da die Verwendung des Hauses festgelegt wäre. Diese Änderung müsste jedoch noch einstimmig von den 22 beteiligten Gemeinden abgesegnet werden. Direktor Ulrich Moser führte kurz aus, wieso das geplante Budget 2012 einen ungewohnten Anblick bot. Die Rechnung wurde allgemein vereinfacht, indem Nebenbetriebe wie der Mahlzeitendienst integriert wurden. Ein Projekt mit dem Ziel, die kleine betriebseigene Pensionskasse zur Absicherung der Angestellten mit denen anderer Betriebe zusammenzulegen, verursachte einige Kosten, auch wurde für das Jahr 2012 mit 82 statt wie bisher 84 ausgelasteten Betten gerechnet, da die benötigte Betreuung immer intensiver wird und Doppelzimmer überhaupt immer wieder zu Schwierigkeiten im Pflegebetrieb führen. Das Budget, welches bei einem Aufwand von 10,2 Millionen Franken einen Gewinn von 31000 Franken veranschlagt, wurde einstimmig angenommen.Markus Kestenholz>

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