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Petkovic und das «spannende Projekt»

YB hat gestern wie erwartet den Vertrag mit Vladimir Petkovic verlängert. Der Trainer unterschrieb gleich bis ins Jahr 2013.

Noch vor Weihnachten haben die Young Boys gestern ein Zeichen gesetzt und den Kontrakt mit Vladimir Petkovic bis Ende der Saison 2012/13 verlängert. «Das war nur noch eine Formalität», sagt Petkovic, «wir waren uns schon länger einig.» Seit August 2008 arbeitet der 46-Jährige in Bern, er führte YB letzte Saison vom Tabellenende auf Rang zwei und in den Cupfinal. Seit Petkovic bei YB arbeitet, sind die Berner punktemässig das beste Team der Super League. «Ich habe hier ein spannendes Projekt, das ich gerne weiterführe», sagt Petkovic. Andere Angebote habe es nicht gegeben, und sowieso: «Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren Titel zu gewinnen und die Champions League anzustreben.» Fantastische Punktebilanz Als Tabellenführer geht YB Anfang Februar in die Rückrunde, sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf den Titelrivalen FC Basel. «Unser Weg stimmt», sagt Petkovic, «und in der Rückrunde wollen wir ihn mit dem Meistertitel krönen.» Nach der peinlichen 1:4-Niederlage im Cupviertelfinal am Sonntag im Stade de Suisse gegen Lausanne kann und muss sich YB im Frühling auf die Meisterschaft konzentrieren. «Diese Niederlage wirft uns nicht um», sagt Petkovic. «Jedes Team kann einmal einen schwachen Tag erwischen.» Eine Ausstiegsklausel sei im neuen Vertragswerk nicht eingebaut, sagt der YB-Trainer. «Das interessiert mich nicht, ich konzentriere mich auf die Young Boys.» Im Fussball sei aber immer alles möglich, doch er gehe davon aus, den Vertrag in Bern zu erfüllen. Auch bei den Vereinsverantwortlichen freut man sich über die Vertragsverlängerung mit Vladimir Petkovic. «Er ist ein Glücksfall für uns. Wir sind sehr froh, bleibt er bei YB», sagt CEO Stefan Niedermaier. Arbeitet Vladimir Petkovic so erfolgreich weiter, dürften Offerten aus dem Ausland für das Trainertalent nicht ausbleiben. Der schweizerisch-kroatische Doppelbürger ist als Trainer noch nie vorzeitig entlassen worden, er führte Bellinzona vorletzte Saison in die Super League, und auch bei YB sind die Zahlen in der Meisterschaft sehr beeindruckend: 49 Partien, 34 Siege, 8 Unentschieden, 7 Niederlagen. Das ergibt einen überragenden Punkteschnitt von 2,245 pro Begegnung. Schwieriger Kampf um Yapi Jetzt läuft bei YB einzig noch der Vertrag von Mittelfeldstratege Gilles Yapi aus. Derzeit sieht es eher danach aus, dass der Ivorer die Berner Ende Saison verlässt. Aber die Young Boys wissen um den hohen Stellenwert Yapis und kämpfen um ihn. Ausserdem sucht der Klub bekanntlich nach neuen Stürmern, die in der Rückrunde mithelfen sollen, den ersten Meistertitel seit 1986 zu erringen. «Es ist mir auch ein Anliegen, dass es uns weiterhin gelingt, Spieler wie Seydou Doumbia so auszubilden, dass sie ins Ausland gehen können. Davon profitiert YB wirtschaftlich mit hohen Ablösesummen», sagt Trainer Vladimir Petkovic. Der überragende Angreifer Doumbia wird die Young Boys im Sommer in eine grosse Liga verlassen.fdr>

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