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Peter Hans Kneubühl erklärt sich

BielAm 8.September wird ein Jahr vergangen sein seit den Ereignissen um Peter Hans Kneubühl im Bieler Lindenquartier.

Peter Hans Kneubühl, der Rentner, der Biel letztes Jahr eine Woche lang in Atem hielt und von einem Grossaufgebot von Elitepolizisten gejagt wurde, ist mit mehreren Medien in schriftlichem Kontakt. Nun veröffentlicht das «Journal du Jura» in den nächsten drei Wochen etappenweise Auszüge im Originalton aus einem Brief Kneubühls, der erstmals Einzelheiten aus seinem Leben enthält. In seinem neuesten Brief enthüllt er viele Details aus seinem Leben, die bislang nicht bekannt waren. Seit dem Abschluss seiner Studien habe er nicht mehr in Biel gelebt, schreibt Kneubühl. Falsch seien die Behauptungen, wonach er bis zur Volljährigkeit mit seiner Schwestern zusammen in einer Mansarde gelebt habe. Kneubühl schreibt, die Verhältnisse in seinem Elternhaus seien nicht beengender gewesen als in den meisten anderen Familien. Kneubühl, der 68er Kneubühl bezeichnet sich in seinen Briefen immer wieder als «alten 1968er». So schreibt er vom Zeitgeist dieser Jahre: «Am Tag entwickelte man als Ingenieur neue Technologien, um finanziell überleben zu können.» Und damit die Welt ebenfalls überleben könne, habe man abends Demonstrationen organisieren müssen, «in denen die Abschaffung derselben Technologien gefordert wurde». Kneubühl sitzt in Untersuchungshaft im Regionalgefängnis Biel und verweigert bis heute Aussagen zu seiner Flucht. Gegen den Rentner läuft eine Voruntersuchung wegen mehrfach versuchter vorsätzlicher Tötung und Gefährdung des Lebens. Zum Einsatz der Kantonspolizei Bern hatte Regierungsrat Hans-Jürg Käser eine externe Untersuchung angeordnet. Die Ergebnisse werden am nächsten Dienstag den Medien präsentiert. bjg>

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