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Offen für Fusionen

Region ThunDer Thuner Stadtrat zeigt sich offen für

Als grösste und gleichzeitig städtischste Gemeinde in einer eher ländlichen Umgebung könne es nicht die Aufgabe der Stadt Thun sein, Fusionen aktiv anzugehen und damit die Nachbargemeinden zu brüskieren. Der Gemeinderat verwies in seiner Antwort auf eine Interpellation der SVP-Fraktion auf die bereits bestehenden, vielfältigen Zusammenarbeitsformen mit Gemeinden in der Region Thun. Grundsätzlich sei die Stadtregierung aber auch sehr offen gegenüber allfälligen Fusionsabsichten. Die Haltung des Gemeinderats fand im Stadtrat Zustimmung. «Es ist sicher nicht an Thun, Fusionen zu forcieren. Aber wir müssen offen dafür sein», meinte Lukas Lanzrein (SVP). Gleich sah dies die SP. «Wir sind froh über die Haltung des Gemeinderats», meinte Martin Allemann. Den Grünen hingegen fehlte das Visionäre. «Die Stadt Thun könnte ruhig etwas aktiver sein», sagte Thomas Hiltpold. Denn die Gemeindegrenzen seien heute kaum noch wahrnehmbar. Für die FDP ist der auf Anfang Jahr erfolgte Zusammenschluss der Planungsregion TIP und des Wirtschaftsraums Thun zum Entwicklungsraum Thun ein Schritt in die richtige Richtung. «Ziel muss es sein, die öffentlichen Aufgaben besser zu lösen», sagte Peter Dütschler. Auch die BDP sah das Potenzial für Fusionen. «Bei diesem Thema sind aber auch immer viele Emotionen im Spiel», meinte Claude Schlapbach. Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP) erinnerte daran, dass der Kanton grössere Gemeinden will. «Die Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden ist sehr gut, das ist schon einmal eine gute Grundlage», so Lanz.rdh>

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