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Zweites Rennen, gleiche Piste, gleicher Sieger

Beim zweiten Europacup–Super-G auf der Lauberhorn–Abfahrtsstrecke hatten sich die Verhältnisse gegenüber dem Vortag ge­ändert. Aber wie am Freitag bei strahlendem Sonnenschein war der Italiener Mattia Casse auch am Samstag bei deutlich schlechterer Sicht der Schnellste.

Siegerehrung in Wengen für den zweiten Europacup-Super-G (v. l.): Urs Kryenbühl (4.), Thomas Biesemeyer (2.), Sieger Mattia Casse und der Drittplatzierte Stefan Rogentin.
Siegerehrung in Wengen für den zweiten Europacup-Super-G (v. l.): Urs Kryenbühl (4.), Thomas Biesemeyer (2.), Sieger Mattia Casse und der Drittplatzierte Stefan Rogentin.
zvg/Rolf Wegmüller

Der 26-Jährige Mattia Casse ist ein Spezialist für Super-Gs. In dieser Disziplin hatte er auch schon Weltcuppunkte gesammelt. In Beaver Creek wurde er Vierter und in Kitzbühel Siebter – allerdings in der vergangenen Saison. In diesem Winter blieb der Italiener noch ohne Weltcuppunkte. Nun stand er in Wengen gleich zweimal zuoberst auf dem Podest.

Im samstäglichen Rennen wurde der Amerikaner Thomas Biesemeyer Zweiter, auch er ein weltcuperprobter Fahrer. Freuen durfte sich auch der Schweizer Stefan Rogentin, der als Dritter aufs Podest stieg. Der 22-Jährige vom Skiclub Lenzerheide-Valbella, der diese Saison zweimal im Weltcup starten konnte, feierte in Wengen seine zweite Top-3-Klassierung im Europacup.

Er musste sich nur von Routiniers schlagen lassen: Casse ist bereits 104-mal im Weltcup gestartet, Biesemeyer 53-mal. «Ich habe mir in Wengen zwei Top-10-Plätze zum Ziel gesetzt», verriet Rogentin. Dass es nun sogar aufs Podest gereicht habe, freue ihn natürlich. Obschon es eigentlich keine perfekte Fahrt gewesen sei. «Ich habe den einen oder andern kleinen Fehler gemacht.»

Der Schwyzer Urs Kryenbühl vom Skiclub Drusenberg, der auch schon Weltcupluft geschnuppert hat, steigerte sich von Rang 16 am Freitag auf Platz 4 am Samstag. Nils Mani, der beste Oberländer, liess dem 17. Platz vom Freitag einen 12. am Samstag folgen. Er freut sich auf die Weltcupabfahrt vom kommenden Wochenende in Wengen. Der Oberhasler Marco Kohler, am Freitag noch 20., musste im zweiten Rennen mit Platz 46 vorliebnehmen und war damit noch einen Rang schlechter klassiert als der 18-jährige Lars Rösti aus St. Stephan. Arne Ackermann (Unterbach) kam nicht ins Ziel.

Auszug aus der Rangliste: 1. Mattia Casse (It) 1:35,66. 2. Thomas Biesemeyer (USA) 0,39 zurück. 3. Stefan Rogentin (Sz) 0,66. 4. Urs Kryenbühl (Sz) 0,85. 5. Daniel Danklmaier (Ö) 0,87. 6. Niklas Köck (Ö) 1,00. 7. Adrian Smiseth Sejersted (No) 1,09. 8. Maximilian Lahnsteiner (Ö) 1,10. 9. Johannes Kröll (Ö) 1,15. 10. Gilles Roulin (Sz) 1,27. 11. Stian Saugestad (No) 1,28. 12. Nils Mani (Sz, Schwenden) 1,30. 13. Daniel Hemetsberger (Ö) 1,38. 14. Werner Heel (It) 1,72. 15. Felix Monsen (Sd) 1,73. – Ferner die weiteren Schweizer: 26. Niels Hintermann 2,32. 36. Gianluca Amstutz 3,32. 40. Marc Pfister 3,48. 43. Cedric Ochsner 3,77. 45. Lars Rösti (St. Stephan) 3,93. 46. Marco Kohler (SAK Haslital Brienz)) 4,06. 49. Dario Walpen 4,42. 50. Gian-Andrea Hehli 4,52. – Ausgeschieden (u. a.): Arne Ackermann (Unterbach). – 63 Fahrer klassiert.

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