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Zwei Tage, ein Erlebnis

Brigadier Germaine Seewer war als Skipatrouilleurin am 56. Schweizer Winter-Gebirgsskilauf von der altersmässigen Durchmischung der internationalen Läuferfamilie beeindruckt.

Im Gleichschritt bergauf zum letzten Kontrollposten: Brigadier Germaine Seewer und Oberstleutnant Rolf Matti als Patrouillenführer.
Im Gleichschritt bergauf zum letzten Kontrollposten: Brigadier Germaine Seewer und Oberstleutnant Rolf Matti als Patrouillenführer.
Fritz Leuzinger
Der 78-jährige Uetendorfer Alfred Ryter (Mitte) nahm zum 56. Zweitägeler die Gratulationen von Germaine Seewer und Rolf Matti entgegen.
Der 78-jährige Uetendorfer Alfred Ryter (Mitte) nahm zum 56. Zweitägeler die Gratulationen von Germaine Seewer und Rolf Matti entgegen.
Fritz Leuzinger
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Unter dem Patronat des Unter­offiziersvereins Obersimmental nahmen am Wochenende fast 600 Läuferinnen und Läufer aus zwölf Nationen die beiden Tagestouren zum 56. Zweitägeler unter die mit Fellen bespannten Skier. Im grossen Läuferharst mit 117 Patrouillen war Brigadier Germaine Seewer, Chef Personelles der Armee, aktiv auf der militärisch-zivilen Skitour anzutreffen. Von Wettkampfleiter Oberstleutnant Rolf Matti wurde Durchhaltewille, Führungsdisziplin und skifahrerisches Können fernab von Pisten und Bergbahnen verlangt.

Anspruchsvolle Tagesstrecken

Am Samstag führten die geforderten elf Kilometer von Blankenburg hinauf zur Fromatt und zum hinteren Chumi. Durch die «Milchchäle» hinunter wurde Zweisimmen wieder erreicht. Am Sonntag an der Lenk waren es zehn Kilometer hinauf zum Schatthore, Seewelen und Hahnenmoos. Nach der Abfahrt zum Metsch und der Stand-Expresstalfahrt ging es zum Ziel beim Kuspo. Zweitägeler-Kommandant Matti rapportierte am Sonntagabend: «Alle Teilnehmenden haben die beiden Tagesziele in Zweisimmen und an der Lenk in guter Verfassung, zufrieden und unfallfrei erreicht.

Sicher werden Muskelkater und vereinzelte Blasen noch eine Weile an das bedeutungsvolle Bergerlebnis im Obersimmental erinnern.»

Ein Lob den vielen Helfern

Am traditionellen Hauptverlesen gab Brigadier Germaine Seewer dem Läuferbataillon ihre persönlichen Eindrücke preis. Ihr war das kameradschaftliche Miteinander in der völkerverbindenden Läuferfamilie zwischen Jung und Alt aufgefallen. Auch zum zweiten Mal als Läuferin durfte Germaine Seewer an den Kontrollposten viel Herzblut feststellen. Sie gab ihrer Freude Ausdruck: «Im regnerischen Wetter und bei starkem Wind gab es keine Gipfelrast mit Panoramablick. Dafür wurde in den Hütten Tee gekocht und Zwischenverpflegungen zubereitet.»

Für Brigadier Seewer ist es unmöglich, einen solchen Event von der Sicherheit über die Transporte bis hin zur Verpflegung ohne die vielen Helfer durchzuführen. In ihrer Ansprache zur Läuferschar, im ­Beisein militärischer und ziviler Ehrengäste, bekamen die 170 Funktionäre im Hintergrund des Zweitägelers ein besonderes Lob. Sie freute sich aber auch selber: «Mit grosser Wahrscheinlichkeit bin ich nächstes Jahr wieder dabei.»

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