Zwei Helis auf Kollisionskurs

Wengen

Während des letzten Lauberhornrennens kamen sich zwei voll besetzte Passagierhelikopter bedrohlich nahe. Untersuchungen laufen.

Per Helikopter ans Lauberhornrennen. Einigen Passagieren, die diesen Transportservice in Anspruch nahmen, wäre das fast zum Verhängnis geworden.

Per Helikopter ans Lauberhornrennen. Einigen Passagieren, die diesen Transportservice in Anspruch nahmen, wäre das fast zum Verhängnis geworden.

(Bild: Urs Jaudas)

Bruno Petroni

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) untersucht eine gefährliche Annäherung zweier Helikopter anlässlich des 89. Lauberhornrennens vor vier Wochen. Demnach kam es am 19. Januar beim Girmschbiel wenig unterhalb des Hundschopfs auf der Meereshöhe von 2130 Metern um 10.34 Uhr zu einer Fastkollision zwischen zwei voll besetzten Passagierhelikoptern.

Der Pilot einer Bell 407 der Alpinlift AG Buochs befand sich mit sechs Passagieren an Bord auf dem Weg vom Blumental (Mürren) hinauf zur Lauberhornschulter, wo sich bekanntlich das Starthäuschen zur Lauberhornabfahrt befindet. Gleichzeitig stieg eine ebenfalls mit sieben Personen besetzte EC-130 der Air Zermatt vom Heliport Lauterbrunnen zur Kleinen Scheidegg auf.

Laut Sust-Vorbericht haben sich die zwei Maschinen im Bereich des Girmschbiels auf Kollisionskurs gefährlich genähert. Wie nahe sich die Helikopter genau kamen, teilt die Sust nicht mit. Die weiteren Umstände werden zurzeit abgeklärt. Urs Näpflin, OK-Präsident des Lauberhornrennens, hatte auf Anfrage keine Kenntnis vom Vorfall und konnte daher auch keine Stellungnahme abgeben.

Berner Oberländer

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt